Im Urlaub Führerschein geklaut: Diebstahl der Polizei melden

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Wenn Autofahrern im Ausland der Führerschein gestohlen wurde, gehen sie am besten sofort zu einer Polizeidienststelle. Denn das Fahren ohne Lizens kann zu einem Bußgeld führen. Foto: Federico Gambarini

Wenn im Urlaub wichtige Dokumente gestohlen werden, ist allein die Wiederbeschaffung meist mit viel Aufwand verbunden. Autofahrer, deren Führerschein entwendet wurde, sollten zudem zur örtlichen Polizei gehen - andernfalls droht ein Bußgeld.

München (dpa/tmn) - Den Diebstahl des Führerscheins sollten Autofahrer im Ausland immer sofort der Polizei am Urlaubsort melden. Dazu rät der ADAC. Wer ohne Führerschein nach Deutschland zurückfährt, riskiert zwar keine Strafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Die Fahrerlaubnis bleibt zwar auch nach dem Verlust des Dokuments bestehen. Aber man muss mit dem Bußgeld des jeweiligen Landes rechnen, weil man das Dokument nicht mit sich führt. In Deutschland kostet das zehn Euro.

Die Diebstahlanzeige der Polizei kann laut ADAC aber manchmal helfen, um ein Bußgeld herumzukommen. Das liegt allerdings im Ermessensspielraum der kontrollierenden Beamten. Die Botschaft oder das Konsulat müssen Autofahrer nicht informieren. Denn die stellen keinen Ersatz aus. Diesen kann man nur nach der Rückkehr bei der Führerscheinstelle am Wohnsitz beantragen. Dabei muss man die Diebstahlsanzeige vorlegen.

Alles, was Sie zum neuen EU-Führerschein wissen müssen, erfahren Sie hier.

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