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An Rettungsgassen auf Autobahnen denken

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Rettungsgassen auf Autobahnen

Hohenbrunn - Im Notfall zählt jede Sekunde. Rettung, Feuerwehr und sonstige Einsatzkräfte sind um bis zu vier Minuten schneller vor Ort, wenn Autofahrer eine Rettungsgasse bilden.

Pünktlich zum Beginn der Hauptreisezeit startet Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag eine Kampagne für Rettungsgassen auf Autobahnen. Im dichten Sommerverkehr häuften sich auch die Unfälle. Dann sei wichtig, dass Autofahrer die vorgeschriebene Gasse für Rettungsdienste bilden. Denn eine schnelle Versorgung sei für die Unfallopfer oft lebensrettend. Und auch die im Stau Stehenden profitierten von einer raschen Räumung der Unfallstelle.

Leider dächten jedoch viele Autofahrer nicht an die Gasse. Herrmann wird daher bei der Autobahnmeisterei Hohenbrunn der Münchner Ostumfahrung (A99) zusammen mit dem ADAC eine spezielle Kampagne starten. Ziel ist, die Notwendigkeit der Gassen wieder ins Bewusstsein der Autofahrer zu rücken. Die Kampagne wird von der Landesverkehrswacht, vom Landesfeuerwehrverband, dem BRK, Technischen Hilfswerk und vom Verband der Bergungs- und Abschleppunternehmer unterstützt.

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dpa

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