Das richtige Verhalten im Stau will geübt sein

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Berlin - Kennen Sie das richtige Verhalten im Stau? Frühzeitiges Warnblinklicht, Abstand, Rettungsgasse und Betretungsverbot von Autobahnen sind für Sie noch Fremdworte?

Urlaubszeit ist Stau-Zeit. Staus bilden sich in den Sommerferien vor allem auf den viel befahrenen Urlaubsstrecken in Richtung Süden. Bauarbeiten, Straßen- oder Fahrbahnsperrungen sowie Unfälle erhöhen das Staurisiko zusätzlich. Urlauber, die mit dem PKW unterwegs sind, sollten sich vor Fahrtantritt noch einmal mit dem richtigen Verhalten im Stau vertraut machen. Ein Stau kündigt sich in der Regel durch zäh fließenden Verkehr an. PKW-Fahrer sollten frühzeitig das Warnblinklicht einschalten, damit der nachfolgende Verkehr informiert ist.

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„Beginnt der Verkehr zu stocken, sollten Sie verantwortungsbewusst handeln“, rät Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister außer Dienst „Fahren Sie vorausschauend und halten Sie einen sicheren Abstand zum Vordermann ein. Eine freie Gasse für Rettungskräfte kann für verunglückte Menschen lebensrettend sein. Rettungsfahrzeuge dürfen keine wertvolle Zeit verlieren, um zu einem Unfallopfer durchzudringen.“

An die Gasse für Rettungskräfte sollte bereits gedacht werden, solange der Verkehr noch fließt. Steht der Verkehr erst einmal, ist dies fast unmöglich. Bei zwei Fahrstreifen muss die Gasse in der Mitte gebildet werden, bei drei Fahrstreifen zwischen dem linken und mittleren Fahrstreifen (§ 11 Abs. 2, StVO). Wer im Stau steht, muss warten. Auf keinen Fall dürfen ungeduldige Autofahrer auf der Autobahn wenden oder rückwärts fahren, auch wenn es bis zur letzten Ausfahrt nur ein paar Meter sind.

Selbst wenn sich der Verkehr gar nicht mehr bewegt und die Sonne aufs Autodach scheint: Die PKW-Insassen dürfen das Auto nicht verlassen. § 18 Abs 9, StVO regelt: "Fußgänger dürfen die Autobahn nicht betreten."

Pressemitteilung Deutsche Verkehrswacht

Rubriklistenbild: © dpa

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