Stiftung Warentest: Gute Noten für Kinder-Fahrradhelme

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ADAC und Stiftung Warentest prüften 19 Kinderhelme fürs Fahrrad. Foto: Stiftung Warentest/Ralph Wagner

Auf viele Kinder-Fahrradhelme ist Verlass. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest. Oft bemängelt wurde allerdings, dass sich am Helm keine Reflektoren befinden.

München (dpa/tmn) - Viele Fahrradhelme für Kinder sind in der Dunkelheit schlecht zu erkennen. Das geht aus einem Test des ADAC und der Stiftung Warentest hervor ("test"-Ausgabe 6/2016). "Hier können Eltern mit flachen, reflektierenden Aufklebern nachhelfen", sagt Katrin Müllenbach-Schlimme vom ADAC.

Ansonsten bekamen die meisten der 19 getesteten Helme aber gute Noten: Neun kamen zum Beispiel auf ein "Gut". Von den elf Modellen für rund Zehnjährige schnitten fünf Helme "gut" ab. Darunter war der Testsieger Cratoni Akino und die ihm folgenden Bell Sidetrack Child und Limar 242. Alle drei kosten je rund 40 Euro. Ein Helm fiel mit "mangelhaft" durch. In seinen Gurten fand sich Naphthalin. Der Stoff steht im Verdacht, Krebs zu erregen.

In der Kategorie für rund dreijährige Kinder mussten sich acht Helme beweisen, vier erwiesen sich als "gut". Auf die drei ersten Plätze kamen: Nutcase Little Nutty (70 Euro), Abus Anuky (38 Euro) sowie Alpina Ximo Flash (43 Euro). Hier schnitten jedoch gleich drei Helme "mangelhaft" ab. Bei zwei wich der tatsächliche Kopfumfang stark vom angegebenen ab. Sie fielen bei der Abstreifprüfung durch - bei einem Unfall darf sich der Helm nicht vom Kopf lösen. Bei zwei Helmen zeigten sich Gurte respektive Polster deutlich mit Naphthalin belastet, wie die Stiftung Warentest berichtet.

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