Licht-Technik

Was heißt "adaptives" Bremslicht?

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Gerade bei schlechter Sicht können starke Bremslichter den nachfolgenden Autos eine Gefahrensituation signalisieren.

Plötzlich stockt der Verkehr -  um einen Auffahrunfall zu verhindern, ist schnelles Reaktionsvermögen gefragt. Experten setzten dazu auf aktives oder adaptives Bremslicht. Doch was heißt das eigentlich?

Auffahrunfälle kommen in Deutschland häufig vor: Der Fahrer reagiert spät und kann dem vorausfahrenden Pkw nicht mehr ausweichen. Das adaptive Bremslicht, auch aktives oder dynamisches Bremslicht genannt, kann helfen.

Wenn ein Autofahrer stark bremst, blinken die Bremsleuchten sichtbarer auf als üblich, so dass nachfolgendende Pkw-Fahrer gewarnt werden und früher reagieren können, erklärt der TÜV Nord.

Das adaptive Bremslicht unterscheidet sich nach Hersteller, technischer Bauart und Fahrsituation. Bei Mercedes etwa löst eine starke Bremsaktion ab einer Geschwindigkeit von mehr als 50 km/h das adaptive Bremslicht aus. Das Licht flackert mehrmals pro Sekunde auf. Kommt das Fahrzeug nach einer Notbremsung aus einer Geschwindigkeit von mehr als 70 km/h zum Stehen, schaltet sich zusätzlich die Warnblinkanlage ein.

Studien belegen, dass adaptives Bremslicht die Aufmerksamkeit der nachfolgenden Fahrer erhöht und deren Bremsreaktion um einen Sekundenbruchteil verkürzt. Das reicht aus, um das Risiko eines Auffahrunfalls deutlich zu verringern. Adaptive Bremsleuchten kommen heute in vielen Fahrzeugtypen vor. Autofahrer können die Technik nachrüsten.

Sind LED-Bremslichter viel zu grell?

Bei neuen Autos kommen moderne LED-Lampen am Heck zum Einsatz. Viele Autofahrer fühlen sich durch diese neuen LED-Rückleuchten geblendet. Experten haben untersucht, ob diese LED-Bremslichter wirklich zu grell sind.

dpa/tmn

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