Projekt ist bereits seit Oktober 2014 im Bau

Ab 2018: Neuer Zug von Regensburg zum Münchner Flughafen

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München - Nach jahrzehntelanger Wartezeit soll Ostbayern Ende 2018 eine direkte Zugverbindung zum Münchner Flughafen bekommen. Damit wird die Fahrzeit vieler Gäste aus Bayern erheblich reduziert.

Geplant ist ein stündlich fahrender Expresszug von Regensburg, wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung mitteilte. Die dafür notwendige Abzweigung der Schienenstrecke - von den Planern „Neufahrner Kurve“ genannt - ist seit Oktober 2014 im Bau und soll insgesamt 90 Millionen Euro kosten.

Die mangelhafte Bahnanbindung gilt als ein Geburtsfehler des sehr erfolgreichen Münchner Flughafens. Denn wer den Flughafen mit dem Zug erreichen will, muss bisher zuerst in die Münchner Innenstadt fahren und dort auf die S-Bahn umsteigen. Das bedeutet für viele Fahrgäste eine Verlängerung der Fahrzeit um mehr als eine Stunde.

Geplant sind zwei weitere größere Projekte zur Verbesserung der Bahnverbindungen: die Anbindung an die nahe Kreisstadt Erding, über die eine weitere S-Bahn-Linie den Flughafen direkt anfahren könnte, sowie die „Walpertskirchner Spange“. Diese soll es eines Tages ermöglichen, auch aus Südostbayern ohne Umweg mit dem Zug zum Flughafen zu fahren.

„Diese Vorhaben sind fester Bestandteil unseres Bahnknoten-Konzepts München, das wir mit Hochdruck vorantreiben“, sagte Herrmann.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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