Vorsicht! Sicherheitstipps der Polizei

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Rosenheim - Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Aber auch in der besinnlichen Zeit gönnt sich Kriminalität keine Pause. Die Polizei gibt Tipps, um den Advent unbeschadet zu überstehen:

Wir alle gemeinsam können dafür sorgen, dass Alkohol-/Drogenmissbrauch, Gewalt und Kriminalität keinen Platz und keine Chance haben. Gefragt sind mehr denn je offene Augen und Ohren sowie Zivilcourage! Sie können sich selbst und Ihre Mitbürger vor Gefahren und vor Verbrechen wirkungsvoll schützen! Die Rosenheimer Polizei erlaubt sich in diesem Zusammenhang, sieben „Weihnachtswünsche“ nicht an das Christkind, sondern an die einheimische Bevölkerung und an alle Besucher der Stadt zu richten.

Der „Wunschzettel“ der Polizei umfasst Präventionsempfehlungen in den Bereichen Verbrechensverhütung und Sicherheit im Straßenverkehr:

Vorsicht: Taschen- und Trickdiebe

Tragen Sie Wertgegenstände wie Geld, EC-/Kreditkarten, Mobiltelefone und Schlüssel am Körper und nicht in den Außentaschen von Jacken und Hosen oder gar in Hand-/Umhängetaschen oder Rucksäcken.

Achten Sie stets auf Ihre persönlichen Gegenstände und Einkäufe.

Lassen Sie mitgeführte Taschen und Tüten nie unbeaufsichtigt neben sich stehen.

Vorsicht: organisierte Bettlergruppen in der Innenstadt

Organisierte Bettlergruppen überwiegend aus Ost- und Südosteuropa nutzen die vorweihnachtliche Spendenbereitschaft in den Innenstädten in unmoralischer und krimineller Weise aus. Ihre Spenden und Gaben kommen dabei nicht den Bedürftigen zugute, sondern brutalen Drahtziehern im Hintergrund.

Wenn Sie also spenden wollen, wenden Sie sich lieber an bekannte und seriöse Hilfsorganisationen oder entsprechende Einrichtungen.

Vorsicht an Geldautomaten

Gerade in der oft hektischen Vorweihnachtszeit versuchen Kriminelle, die Eingaben an Geldautomaten auszuspähen. Mit diesen unauffällig erlangten Daten können sie Konten und Sparbücher plündern.

Verzichten Sie im Zweifel auf eine Geldabhebung und verständigen Sie umgehend das entsprechende Geldinstitut und die Polizei.

Vorsicht vor Geldgeschäften auf offener Straße und im Internet

Finanzielle Transaktionen im bzw. über das Internet sollten immer nur bei Vertrauenswürdigkeit und mit technischen Sicherungsvorkehrungen getätigt werden.

Vorsicht Kfz-Aufbrecher

Organisierte Kfz-Aufbrecher haben es vor allem auf Wertgegenstände und auf tragbare Navigationsgeräte in den Autos abgesehen.

Bieten Sie also hier keine Angriffsflächen und vermeiden Sie Tatgelegenheiten. Lassen Sie Wertgegenstände und bewegliche Navigationsgeräte niemals im Fahrzeug zurück. Verschließen Sie Ihre Automobile.

Vorsicht Wohnungseinbrecher

Sie können sich wirkungsvoll schützen, wenn Sie in technische Einbruchssicherungen investieren, diese auch benutzen und bei Ihrer Abwesenheit einen bewohnten Eindruck suggerieren (z. B. durch indirekte Beleuchtung, geleerten Briefkasten und offene Rollläden).

Lassen Sie sich kompetent und kostenfrei bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Rosenheim, Kaiserstr. 32, Tel.: 08031 / 200-3312 informieren.

Glühwein und Punsch gehören nicht hinters Steuer

Glühwein und Punsch gehören ebenso wenig an bzw. hinters Steuer wie Bier, Schnaps, Medikamente und Drogen. Wer sich alkoholisiert oder unter Medikamenten- und Drogeneinfluss hinter das Steuer oder an den (Fahrrad-)Lenker setzt, gefährdet sein eigenes Leben und spielt mit dem Leben anderer Verkehrsteilnehmer.

Fahren unter Alkoholeinfluss gehört zu den Hauptunfallursachen und fordert jedes Jahr Tote und Verletzte.

Gehen Sie diese Risiken bitte nicht ein. Sorgen Sie bereits im Vorfeld eines Christkindlmarkt-Besuchs oder einer Weihnachtsfeier für eine „nüchterne“ Fahrgelegenheit. Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel oder ein Taxi.

Fahren Sie niemals mit einer alkoholisierten Person mit. Zeigen Sie vielmehr Zivilcourage und hindern Sie uneinsichtige Personen an der Teilnahme im Straßenverkehr.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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