Drei Menschen verloren 2015 in unserer Region ihr Leben 

Diese "don't drink and drive"-Kampagne geht jeden Autofahrer etwas an

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"Don't drink and drive" geht jeden Autofahrer etwas an. Immer wieder passieren tragische Unfälle durch Alkohol am Steuer- auch in unserer Region. Diese neue Kampagne geht unter die Haut:

Autofahrer, die zu tief ins Glas geschaut haben und sich dennoch hinters Steuer setzen, sorgen für eine enorme Verkehrsgefährdung für sich selbst und andere. Bis zu drei Punkte können betrunkene Fahrer für dieses verantwortungslose Verhalten kassieren. Dennoch: Alkohol hinterm Steuer ist längst keine Ausnahme mehr. Auch in unserer Region kommt es immer häufiger vor, dass alkoholisierte Autofahrer Unfälle in Kauf nehmen: Auch für Fahrradfahrer gilt eine Promillegrenze, da sie ebenfalls zu einer Gefahr für den Straßenverkehr werden können. 

Eindrucksvolle Kampagne 

Nun erregt eine neue "Don't drink and drive"-Kampagne aus Amerika die Gemüter. In der Hauptrolle von "Reflections from the Inside" spielt Kris Caudilla. Ein Mann, der sich im Jahr 2010 betrunken hinters Steuer setzte - und dadurch einen Familienvater tötete. Der mittlerweile 32-Jährige wurde zu einer Haftstrafe von 15 Jahren verurteilt. In der Kampagne der Organisation "We save Lives" hält er Barbesuchern in Los Angeles einen Spiegel vor- und das wortwörtlich. Denn jeder, der die Männertoilette aufsucht, sieht Caudilla vor sich im Spiegel. Und dieser erzählt seine eigene, traurige Geschichte. Eine Geschichte, die vermeidbar gewesen wäre. Hätte er an jenem Abend 2010 auf ein Taxi zurückgegriffen. Caudilla weiß: "Ich traf die Entscheidung, zu trinken. Ich traf die Entscheidung, mich ins Auto zu setzen."

Hier sehen Sie das Video, das unter die Haut geht:

So viele Menschen wurden in unserer Region 2015 getötet

Die Zahl der getöteten Personen durch Alkohol am Steuer nahm rapide ab.

Dass das Motto "Don't drink and drive" glücklicherweise immer mehr an Beachtung findet, zeigt der Sicherheitsbericht 2015 des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Wurden beispielweise im Jahr 2009 29 Menschen durch Alkohol am Steuer getötet, belaufen sich die Zahlen für 2015 auf drei Getötete

Dennoch wurden bei 564 Unfällen, die 2015 durch Alkohol hinterm Steuer ausgelöst wurden, 344 Menschen verletzt.

Deutsche Kampagnen 

Auch in Deutschland gibt es immer wieder Kampagnen gegen Alkohol am Steuer. Wie beispielsweise die des Deutschen Brauer-Bundes e.V. Unter dem Titel "Alkohol am Steuer - Ungeheuer" soll ebenfalls für einen verantwortungsbewussten Umgang am Steuer geworben werden. 

Auch der "Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr" hat es sich zum Ziel gemacht, durch Aufklärung über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr mehr Sicherheit zu schaffen.

bp

Rubriklistenbild: © Screenshot YouTube/We Save Lives

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