Bereits 2014 verurteilt

Emmertinger Haarfetischist erneut vor Gericht

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Bereits 2014 musste sich der 33-Jährige vor Gericht verantworten.

Altötting - Ein 35-Jähriger musste sich am Montag erneut vor Gericht verantworten. Der Haarfetischist hatte immer wieder jungen Frauen vorgespielt, er würde ihnen für ein "Haarshooting" gegen Bezahlung Haare abschneiden. Das Geld sahen seine Opfer nie.

Es begann mit Meldungen auf Facebook über einen mutmaßlichen Haarfetischisten. Junge Frauen warnten in dem sozialen Netzwerk vor dem heute 35-Jährigen. Dieser habe ihnen über Facebook Geld angeboten, wenn er ihnen die Haare abschneiden dürfe - mal hunderte, mal sogar tausende Euro. Dabei gab der Mann vor, die Aktion diene einem "Haarshooting".

Models Glatze rasiert

Mit dieser Masche war der 34-Jährige in der Vergangenheit immer wieder aufgefallen. Teilweise hatte er bei den Frauen Erfolg. Zwei Models rasierte er eine Glatze, als Gegenleistung hatte der Mann mit deren Modelagentur ein Honorar von 15.000 Euro pro Model vereinbart. 

Weil die Agentur anschließend keinen Cent sah, verurteilte ein Richter am Amtsgericht Altötting den 34-Jährigen 2014 wegen Betrugs zu 15 Monaten Haft auf Bewährung. Eine der Bewährungsauflagen war, dass der 34-Jährige eine Therapie macht.

Er konnte es nicht lassen

Doch er konnte es einfach nicht lassen. Bereits nach kurzer Zeit begann er mit seiner Masche wieder.

Am Montag musste er sich daher nun erneut wegen seiner Handlungen an jungen Frauen verantworten, wie das Wochenblatt berichtet. Diesmal blieb es nicht bei einer Bewährungsstrafe.

Er wurde am Montag durch das Altöttinger Amtsgericht zu einer Haftstrafe von fünfzehn Monaten ohne Bewährung. Zwei Jahre hatte die Staatsanwaltschaft gefordert.

Quelle: Wochenblatt

hs

Quelle: innsalzach24.de

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