Verhandlung vor dem Mühldorfer Schöffengericht

Afghane begrapscht Rollstuhlfahrerin (19) im Aufzug

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Mühldorf - Der Vorfall spielte sich im Januar ab - nun fiel das Urteil vor dem Mühldorfer Amtsgericht. Ein 37-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan musste sich verantworten.

Im Januar lernte der Afghane im Mühldorfer Krankenhaus eine 19-jährige Patientin kennen, die im Rollstuhl sitzt. Sie trafen sich mehrmals beim Rauchen und verstanden sich gut. 

Dann aber kam es zu einem Vorfall in einem Aufzug: Der 37-Jährige, so die Aussage der jungen Frau, habe sie an ihrer Brüsten und zwischen den Beinen begrapscht und auch versucht sie zu küssen. Als die Lifttür sich öffnete, konnte sie selbst herausfahren. Wenig später wurde der Mann festgenommen und saß seitdem in U-Haft. 

Nun wurde der Afghane zu einer Strafe von 600 Euro (120 Tagessätze) wegen tätlicher Beleidigung verurteilt. Eine sexuelle Nötigung lag nicht vor, weil der Angeklagte keine Gewalt angewendet hat, berichtet der Mühldorfer Anzeiger. 

Nach dem Urteil gab es jedoch noch eine "Strafe" für den Mann: Er durfte nicht zurück zu seiner Ehefrau und seinen drei Kindern, weil seine Frau per Gewaltschutzantrag ein Kontaktverbot erwirkt hat. So wurde er für ihn völlig überraschend in eine andere Unterkunft gebracht. 

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in der OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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