Rauchentwicklung in Aschau am Inn

Explosion bei "Nitrochemie"- Entwarnung nach Messungen

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Aschau am Inn - Bei "Nitrochemie" in Aschaun hat sich offenbar am Sonntagmittag ein Unfall ereignet. Es ist wohl Rauchentwicklung zu sehen. Weitere Infos folgen!

UPDATE 17.30 Uhr: Video vom Feuerwehreinsatz

User-Fotos: 

Zwei User schickten uns über Facebook außerdem Fotos, die sie als Anwohner am Sonntagmittag geschossen haben. 

Zu sehen ist die große Rauchwolke über dem Werk. 

UPDATE 16.18 Uhr: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Am Sonntagmittag kam es aus bislang ungeklärter Ursache in einem Chemiewerk in Aschau am Inn (Landkreis Mühldorf) zu einer Explosion, die einen Vollbrand mit erhebliche Rauchentwicklung zur Folge hatte.

Aufgrund der Messungen der Feuerwehr dürfte keine Gefährdung für die Bevölkerung bestanden haben. Der Sachschaden bewegt sich deutlich im sechsstelligen Bereich, verletzte Personen sind bislang nicht bekannt.

Am Sonntagmittag kam es gegen 12.15 Uhr in einem Fabrikationsraum eines Chemiewerks aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Explosion. Dies hatte einen Vollbrand mit erheblicher Rauchentwicklung zur Folge, die Rauchwolke stand deutlich sichtbar über dem Brandort.

Ein Großaufgebot an regionalen Feuerwehren, der Werksfeuerwehr Aschau und Wacker, des Bayerischen Roten Kreuzes und des THW war mit rund 250 Einsatzkräften ausgerückt. Die Bevölkerung wurde über Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen darüber informiert, die Türen und Fenster geschlossen zu halten. Nach Messungen der Feuerwehr in Aschau und Waldkraiburg haben sich keine erhöhten Messwerte ergeben.

Der Kriminaldauerdienst (KDD) aus Traunstein übernahm noch vor Ort die Ermittlungen, die an das Fachkommissariat aus Mühldorf übergeben werden. Die Untersuchungen nehmen noch längere Zeit in Anspruch, mit einem kurzfristigen Ergebnis wird nicht zu rechnen sein.

Durch die Explosion stand eine Produktionsanlage des Chemiewerks im Vollbrand, der von der Feuerwehr mit einem Spezialschaum nach knapp 1,5 Stunden abgelöscht war. 

UPDATE 15.20 Uhr: Fotos vom Feuerwehreinsatz in Aschau

Kurz nach 12 Uhr kam es im Werk Aschau der Nitrochemie GmbH zu einer schweren Explosion und in Folge dessen zu einem Brand in einem der Produktionsgebäude. Nach Augenzeugenberichten schlugen hohe Flammen aus dem betroffenen Bereich und eine schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar.

Explosion beim Nitrochemie-Werk in Aschau

Es wurden mehrere Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden und Städten, das Technische Hilfswerk und das Rote Kreuz mit einem Großaufgebot an Hilfskräften alarmiert. Nach ersten Angaben der Polizei vor Ort wurde niemand verletzt.

Neben einem Polizeihubschrauber wurde auch der Messtrupp aus Altötting zur Unfallstelle beordert. Wie beim UPDATE um 14.40 Uhr bereits berichtet, konnte eine Gefährdung für die Bevölkerung ausgeschlossen werden.

UPDATE 14.40 Uhr: Keine Gefährdung mehr

Auf Anfrage bei der Polizeiinspektion Waldkraiburg erfuhr innsalzach24.de, die Messungen vor Ort hätten ergeben, dass keine Gefährdung für die Bevölkerung besteht. Somit können die Anwohner wieder vor die Tür gehen.

Die Kripo hat derweil die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

UPDATE 13.59 Uhr: Türen und Fenster geschlossen halten

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, sind sämtliche Feuerwehren der Umgebung derzeit in Aschau am Inn im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Autofahrer sollten das Gebiet weiträumig umfahren.

Bei dem Unfall im Chemiewerk soll niemand verletzt worden sein. Das Feuer sei unter Kontrolle, meldet der BR.

Laut BR-Angaben wird in dem Werk Treibladepulver für Munition hergestellt. Das Werk gehört zum Rheinmetall-Konzern. Rund 300 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.

Die Ursache für die Explosion ist noch unklar.

Erstmeldung

Am Sonntagmittag ist es offenbar zu einer Rauchentwicklung bei Nitro-Chemie in Aschaun am Inn gekommen.

anh, mg, bla / Quelle: TimeBreak21

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © TimeBreak21

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