Bahnausbau München - Mühldorf - Freilassing 

"Großprojekte brauchen Akzeptanz für die Umsetzung"

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Bayern - Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann treibt gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG den Ausbau der Bahnstrecke von München über Mühldorf nach Burghausen und Freilassing (ABS 38) voran.

Projektbeirat tagt erstmals am 07. März:

Dabei arbeitet er in engem Schulterschluss mit den Kommunen und Landkreisen entlang der Trasse. Dazu hat er einen Projektbeirat ins Leben gerufen, der erstmals am 7. März dieses Jahres in Mühldorf tagen wird. 

Dem bayerischen Verkehrsminister ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger wichtig: "Großprojekte wie die ABS 38 brauchen Akzeptanz für die Umsetzung. Der Projektbeirat dient hier als perfektes Sprachrohr für alle Beteiligten". Der bayerische Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG, Klaus-Dieter Josel schloss sich den Worten Herrmanns an: "Wir bauen bei diesem Projektbeirat auf die außerordentlich guten Erfahrungen auf, die wir bei ähnlichen Projekten in Bayern und Deutschland gemacht haben, wie beispielsweise beim Ausbau der Strecke von München nach Lindau".

Vorplanung für den Streckenausbau wird konkret:

Für die Vertreter der Regionen ergibt sich mit dem neuen Projektbeirat die Möglichkeit, sich aus erster Hand über den Stand des Projektes zu informieren oder Anliegen zu kommunizieren. Der Projektbeirat setzt sich zusammen aus Vertretern des bayerischen Innen- und Verkehrsministeriums, der Deutschen Bahn AG, des Bundesverkehrsministeriums, des Bayerischen Landtags, des Bundestags, des Europaparlaments, der Landräte und Bürgermeister entlang der Strecke sowie der IHK für München und Oberbayern und des Bund Naturschutzes. Herrmann: "Mit Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber habe ich einen hochrangigen und zugleich lokal verwurzelten Vertreter aus dem Kabinett für diesen Projektbeirat gewinnen können." Josel weiter: "Dr. Huber kennt das Thema bereits als Kommunalpolitiker vor Ort und kann deshalb mit den Mitgliedern des Projektbeirates den Ausbau konstruktiv begleiten".

Positive Auswirkung der geplanten Strecke:

Mit dem Neubau von rund 140 Kilometern elektrischen Oberleitungen und dem Ausbau eines zweiten Gleises von knapp 60 Kilometern Länge ist die ABS 38 laut Herrmann ein weiteres Schlüsselprojekt für die nachhaltige Schieneninfrastruktur in Bayern. Davon profitiert nicht nur der Güterverkehr des Bayerischen Chemiedreiecks, sondern auch das Nahverkehrs- und Fernverkehrsangebot. 

Aber auch für die Umwelt ist die Strecke ein Segen, wie Josel weiter betont: "Die Elektrifizierung und der abschnittsweise zweigleisige Ausbau bringt mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene. Zugleich werden wir den Schallschutz für die Anwohner verbessern." Für den Bahnknoten München, den oberbayerischen Regionalverkehr und den Zulauf zum künftigen Brenner-Basistunnel sei der Ausbau des Netzes ein echter Qualitätsgewinn.

Weitere Informationen über das Ausbauprojekt und die Arbeit des Projektbeirates erhalten Sie unter: www.abs38.de.

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr

Quelle: innsalzach24.de

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