Verstärkte Motorradkontrollen im Grenzgebiet

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Bayern/Tirol - Die Polizei setzt zur Verkehrssicherheit am Samstag verstärkt auf Kontrollen bei Zweirädern. Eine notwendige Maßnahme, wie die Unfallstatistik beweist.

Das Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol, sowie die Verkehrswege nach Italien, gehören zu den beliebten Ausflugszielen für die Zweiradfahrer. Das Sudelfeldgebiet, der Kesselberg und die verschiedenen Verbindungsstraßen in den österreichischen Alpenraum sind bekannte und stark frequentiere Motorradstrecken.

Allerdings fordert die „Freiheit auf zwei Rädern“ ihren Preis. Die Verkehrsbilanz 2011 des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zeigt einen Anstieg von knapp 10 Prozent bei Verkehrsunfällen mit Motorradfahrern. Über 1000 Kradfahrer wurden bei Verkehrsunfällen verletzt, 19 Menschen starben im Straßenverkehr. Und auch im diesen Jahr sprechen die Zahlen bereits wieder eine deutliche Sprache. Die Motorradsaison hat gerade erst begonnen, schon sind fünf Motorradfahrer tödlich verunglückt.

Die Hauptunfallursachen sind nach wie vor zu schnelles Fahren und riskante Überholmanöver. Ein Schwerpunkt des Kontrolltags wird deshalb auf der Geschwindigkeitsüberwachung liegen. Aber auch die Fahrtüchtigkeit der Zweiradfahrer und die technische Ausrüstung sind im Fokus der Polizeibeamten. Daneben wird der Dialog mit den „Bikern“ vor Ort gesucht. Durch Aufklärung will man die Motorradfahrer zum Nachdenken bewegen und damit wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen.

Für diese Motorradsaison hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd unter Führung der Autobahnpolizeistation Holzkirchen zwei länderübergreifende Schwerpunktkontrolltage geplant. Am Samstag den 02. Juni und Samstag den 28. Juli werden in der Zeit von 13 Uhr bis 19 Uhr die Motorradfahrer auf den bekannten Reisewegen im Grenzgebiet zu Österreich verstärkt überprüft.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa

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