Neues von der Kriminalpolizei

Buße auf dem Jakobsweg? Mutmaßlicher Mörder aus Giesing gefasst!

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Berchtesgaden: Im August wurde eine 45-jährige Architektin in München umgebracht. Zwischenzeitlich wurde der mutmaßliche Mörder in den Berchtesgadener Bergen vermutet. Jetzt wurde er in Spanien verhaftet

Vor drei Monaten soll er seine ehemalige Lebensgefährtin umgebracht haben, nachdem er sie zuvor monatelang gestalked hat.  Seit dem Mord schien er wie vom Erdboden verschluckt. Weder nahm er Kontakt zu Freunden oder Angehörigen auf, noch hinterließ er irgendwelche Spuren durch Geldabhebungen, über die Sozialen Medien oder per Handy. Sogar ein Suizid wurde zwischendurch schon vermutet.

War er in den Berchtesgadener Bergen?

Da Robert B. Anfang des Jahres für drei Personen eine Übernachtung im Purcellahaus gebucht hatte, war zwischenzeitlich vermutet worden, dass er sich in den Berchtesgadener Bergen aufhalten könnte. Während seine beiden Begleiter wie geplant im Purcellahaus übernachtet haben, ist Burzik nicht wie angekündigt aufgetaucht.

Buße auf dem Jakobsweg?

Nun fiel der gesuchte spanischen Polizeibeamten bei einer Polizeikontrolle auf. Die spanischen Kollegen konnten ihn im Rahmen einer Polizeikontrolle in Villadangos del Páramo auf der Route des berühmten Jakobweges verhaften. Der Architekt wird verdächtigt, seine ehemalige Lebensgefährtin in München erstochen zu haben.

"Aktuell prüfen wir die genaue Identität des Mannes", so Hauptkommissar Herbert Linder von der Mordkommission. "Über die Justiz in Spanien haben wir bereits einen Antrag für ein Auslieferungsvergahren gestellt", so Linder weiter.

Die Beamten haben in Spanien den Personalausweis des Mannes kontrolliert und sind so auf den internationalen Haftbefehl gestoßen. Über einen Fingerabdruckabgleich konnte er bislang noch nicht eindeutig identifiziert werden. 

Quelle: BGland24.de

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