Hochfelln-Seilbahn strahlt (bald) in neuem Glanz

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Bergen - Bald ist es soweit und die Hochfelln-Seilbahn ist so gut wie neu: Die Sanierungen an der über 40 Jahre alten Bahn sind demnächst abgeschlossen.

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Die Sanierungen laufen auf Hochtouren

Die Sanierungen an der Hochfelln-Seilbahn gehen in den nächsten Tagen zu Ende. Der Bürgermeister Bernd Gietl und Geschäftsführer der Hochfelln-Seilbahn berichtete, dass der Zeitplan sowie die Baukosten eingehalten werden konnten. Das Auftragsvolumen beträgt rund 300.000 Euro. Ein Drittel dieser Kosten übernimmt die Regierung von Oberbayern. Über das "kleine Seilbahnprogramm" gewährt sie einen Zuschuss. Bürgermeister Bernd Gietl freut sich besonders, dass die acht beauftragten Handwerksfirmen ihren Sitz in Bergen und den Nachbarorten hätten. Arbeit und Wertschöpfung blieben so im Ort und der Region. Die gesamte Koordination von den beauftragten und ausführenden Handwerksbetrieben leitete Betriebsleiter Dipl.-Ing (FH) Gunther Brandies.

An der Talstation wurde das Dach, das Büro und der Kassenraum neu gestaltet und in Betrieb genommen. Derzeit laufen noch die Arbeiten an der Talstation. Der Fahrbetrieb ist dadurch nicht beeinträchtigt.

Hochfelln-Seilbahn: Sanierungen gehen Ende entgegen

Hochfelln-Seilbahn: Sanierungen gehen Ende entgegen

Bereits abgeschlossen sind die Erneuerungen an der Mittel- und Bergstation. Hier wurde ebenfalls jeweils das Dach erneuert. Weiter erläuterte Gietl, dass hier die Sanitäranlagen an der Mittelstation aus dem Keller ins Parterre verlegt, behindertengerecht ausgebaut und ein Wickelraum installiert worden sei. Auch der Feuerschutz musste nach den neuesten Richtlinien erstellt werden. Einige Holzwände und Türen wurden so durch Steinmauern und Metalltüren ersetzt.

Ein neues Notstromaggregat wurde ebenfalls installiert. Zuletzt war dieses erst am 25. September im Einsatz, als es an der Hochfelln-Seilbahn gegen Mittag zu einem Problem mit einem defekten Starkstromkabel kam. Techniker konnten die Station mit dem Aggregat auch weiterhin mit Strom versorgen. Alle Personen in den Gondeln konnten bei langsamer Fahrt zur Mittelstation und der Talstation befördert werden, niemand wurde verletzt.

Max Karpf

Quelle: chiemgau24.de

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