Highlight nicht nur für Alpin-Begeisterte:

Die Welt der Berge auf der großen Leinwand

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München - Wem das Natur-Drama "Everest" im Kino gefallen hat, der kommt bei der Preview des 13. Bergfilm-Festivals auf seine Kosten. Wir verraten, was am 13. Oktober auf der Praterinsel geboten ist: 

Kurz vor Beginn des 13. Bergfilm-Festivals kommt das Team aus Tegernsee mit einem Rucksack voller außergewöhnlicher Filme am 13. Oktober ab 19.30 Uhr nach München ins Alpine Museum auf der Praterinsel. Bei der Preview des Bergfilm-Festivals soll mit filmischen Appetitmachern Neugier auf den großen Event am Ufer des Tegernsees geweckt werden.

Michael Pause, Direktor des Bergfilm-Festivals, stellt fünf Filme vor, die allesamt zu den Highlights der diesjährigen Veranstaltung gehören:

The Grand Canjon of the Stikine | Olaf Obsommer, Deutschland, 17 Min.

Was für Bergsteiger der Mount Everest ist, das ist für Wildwasserfahrer der legendäre Grand Canyon des Stikine River im Westen Kanadas. Drei Tage dauert die Fahrt durch die gut siebzig Kilometer lange Schlucht. Das komplexe Wildwasser verlangt selbst den besten Kajakfah- rern der Welt alles ab.

Miejsce (Raumstation) | Julia Poplawska, Polen, 14 Min.

Es ist der am höchsten gelegene Arbeitsplatz in Polen: Die Wetterstation Kaspowy Wierch hoch oben im Gebirge. Die ständige Beobachtung der Umgebung ist eine unausweichliche Pflicht. Wer dort oben arbeitet, verharrt auf seinem Posten, unerschütterlich und unveränderlich, trotz Rückschlägen, Missgeschicken und erschütternden Situationen.

Sunakali | Bhojraj Bhat, Nepal, 20 Min.

In Mugu (Westnepal) ist das Leben hart, die Landschaft bezaubernd. Sunakali sieht 2011 erstmals ein Fußballspiel, drei Jahre später ist sie ein Star und Mugus Mädchen- Fußballmannschaft könnte die nationale Meisterschaft gewinnen. Dank ihrer Leidenschaft gelingt es Sunakali, ihre Träume zu verwirklichen und sich von dem harten Schicksal, das den meisten Mädchen im Dorf mit einer frühen Verheiratung droht, zu befreien.

Die Freiheit, die ich meine | Eduardo Gellner, Österreich (Ausschnitte)

Rudolf Hauser will zwei Tausend-Meter-Wände alleine durchklettern – ohne Seil, ohne Partner. Die Strecke dazwischen ist ein Berglauf, den er mit „Bike und Beinen“ ebenfalls aus eigener Kraft bewältigen will. Welchen Nutzen hat es, solche Grenzgänge zu riskieren?

Der Zinnenmann – Christoph Hainz | Markus Frings, Italien, (Ausschnitte)

Christoph Hainz ist einer der vielseitigsten Alpinisten. Die tiefsten Spuren hat er in den Dolomiten hinterlassen, vor allem an den Drei Zinnen: Die Nordwand der Großen Zinne hat er „free solo“ in nur 48 Minuten bezwungen. Beleuchtet wird aber nicht nur diese Meisterleistung, sondern auch der Mensch Christoph Hainz.

Pressemeldung Deutscher Alpenverein (DAV)

Rubriklistenbild: © pa/dpa

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