Nach vielen Bergwachteinsätzen

Genaue Bergtouren-Planung ist wichtig

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Landkreis - Der lange, warme Herbst hat auch die Saison der Bergwacht Region Chiemgau verlängert. Die vermehrten Einsätze nutzen die Retter jetzt für einen Appell:

"Die Bergsteiger sollten sich genaue Gedanken machen, wo will ich hin, was muss ich mitnehmen", bittet Bergwacht-Mitarbeiter David Pichler. Nur mit T-Shirt und kurzer Hose kann man im November nicht mehr loslaufen. Genug Kleidung gehört in den Rucksack. Sobald die Sonne weg ist, kann es kalt werden.

"Es wird jetzt auch um fünf finster", betont Pichler. "Das muss bei der Tourenplanung berücksichtigt werden." Eine Stirnlampe gehört im Herbst zur Grundausstattung eines Wanderers. Wenn die Tour genau ausgearbeitet ist, dann steht man auch nicht vor dem Problem, dass kleine Steige nicht genau ausgeschildert sind und so der falsche Weg eingeschlagen wird. Denn auch für die Retter bedeutet es eine hohe Belastung, wenn sie im Dunkeln ausrücken, um verstiegene oder verletzte Personen zu retten.

Noch hält das schöne Wetter an. Der Wintereinbruch ist fürs Wochenende angekündigt, vielleicht ist die Wandersaison dann vorbei. Umso weniger muss in den letzten Tagen noch ein schlimmer Bergunfall passieren.

cz

Quelle: BGland24.de

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