Am Tag danach in Mühldorf

Bombe entschärft: Einsatzkräfte ziehen Bilanz

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Mühldorf - 1.700 Bewohner mussten aufgrund der Bombenentschärfung am Bahnhof in Mühldorf ihre Wohnungen verlassen. Jetzt haben die zuständigen Behörden eine Bilanz gezogen:

Am Dienstagnachmittag, 16. Februar 2016, wurde bei Bauarbeiten in der Nähe des Bahnhofs eine rund 45 Kilogramm schwere, davon 37 Kilogramm Sprengmasse,Fliegerbombe mit Doppelzünder gefunden.

Um die Bombe entschärfen zu können, mussten rund 1.700 betroffene Anwohner im Umkreis von 300 Metern (zum Innkanal 500 Metern) in die Turnhalle der Berufsschule 1 evakuiert werden bzw. sind eigenständig bei Verwandten und Bekannten untergekommen.

Örtlicher Einsatzleiter war Kreisbrandmeister Rainer Engelmeier. Gegen 20:40 Uhr konnte mit der Entschärfung begonnen werden, die um 21:15 Uhr erfolgreich abgeschlossen war.

Anschließend wurden die Straßensperren aufgehoben und die Bürgerinnen und Bürger konnten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Insgesamt waren rund 320 Einsatzkräfte im Einsatz.

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Landrat Georg Huber, der auch vor Ort war: „Ich bedanke mich herzlich bei allen Helferorganisationen, die an diesem Einsatz unmittelbar beteiligt waren, aber auch bei der Straßensperrung und bei der Evakuierung. Mein Dank gilt dem BRK, der Bundespolizei, der Deutschen Bahn, der Freiwilligen Feuerwehr, den Maltesern, dem THW, der Polizei, der Stadt Mühldorf sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamts und den Anwohnern, die sich sehr kooperativ verhalten haben. Ein großes Dankeschön an jeden einzelnen Helfer, der für die Allgemeinheit im Einsatz war!“

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd Rosenheim

Quelle: innsalzach24.de

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