Auf 1.600 Metern am Untersberg

Pidingerin und Bruckmühler von Hubschrauber gerettet

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Marktschellenberg - Eine Pidingerin (25) und ein gleichaltriger Bruckmühler wollten bei herrlichstem Wetter am Untersberg klettern. Da sie sich an falscher Stelle abseilten, wurde das Ganze richtig gefährlich. Heli und Bergwacht mussten ran.

UPDATE, Donnerstag, 8.30 Uhr:

Einsatzkräfte der Bergwacht Marktschellenberg und die Besatzung des Münchner Polizeihubschraubers "Edelweiß 1" haben am Mittwochnachmittag zwei unverletzte Kletterer aus der Ostwandverschneidung (IV+) am Salzburger Hochthron (Untersberg) aus Bergnot gerettet.

Die 25-jährige Frau aus dem Berchtesgadener Land und ihr gleichaltriger Kletterpartner aus dem Landkreis Rosenheim waren mit der Seilbahn aufs Hochplateau gefahren und hatten dann bei besten Wetterbedingungen an einer falschen Stelle abseits der eigentlichen Abseilpiste abgeseilt, wobei sie nach mehreren Seillängen schließlich in einer steilen Rinne oberhalb eines senkrechten Abbruchs festsaßen und weder vor- noch zurückkonnten.

Gegen 14 Uhr setzten sie bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die die Bergwacht Marktschellenberg alarmierte. Die Einsatzkräfte konnten die Verstiegenen, die nicht genau wussten, wo sie sind, dank Handyverbindung und Blinkzeichen vom Tal aus orten. Der vom Einsatzleiter angeforderte Polizeihubschrauber "Edelweiß 1" nahm dann am Tallandeplatz zwei Bergwacht-Luftretter auf, die per Winde an der Einsatzstelle abgesetzt wurden. Die Bergretter sicherten die beiden Kletterer, die in zwei Flügen mit den Rettern per Winde aufgenommen und ins Tal geflogen wurden.

Rettungseinsatz in Marktschellenberg

UPDATE, 18 Uhr:

Ein Mann aus dem Landkreis Rosenheim (25) und eine ebenso alte Pidingerin verirrten sich am Mittwoch am Untersberg in der Ostwandverschneidung. Gegen 15 Uhr setzten sie einen Notruf ab, nachdem sie sich bei einer Tour an einem falschen Hang abgeseilt hatten.

Dank eines Handy-Kompass konnten die Retter aus Marktschellenberg die Beiden orten und mit Hilfe eines Rettungshubschraubers aus der Felswand befreien.

Erstmeldung:

Am Mittwochnachmittag gerieten eine Pidingerin und ein Mann aus Bruckmühl am Untersberg bei Bischofswiesen in Bergnot. Laut ersten Informationen von vor Ort befanden sich die beiden auf einer Wanderung und verloren im Gelände die Orientierung.

Auf rund 1600 Metern Höhe hätten sich die Beiden schließlich nicht mehr zu helfen gewusst und die Bergwacht Marktschellenberg alarmiert. Mit Hilfe einer Seilwinde sollen die Besatzungen der beiden zum Einsatz gerufenen Hubschrauber, Edelweiß und Christoph14, die Verirrten bereits gerettet haben.

Aktivnews/anh/BRK BGL/mw

Quelle: BGland24.de

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