Nach Vegetationsbrand bei Bischofswiesen

Wer entfachte das Lagerfeuer am Untersberg?

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Bischofswiesen - Am Untersberg kam es am Sonntag zu einem Waldbrand. Feuerwehr und Bergwacht kämpften bis Montagvormittag, ehe die Flammen endlich gelöscht werden konnten.

UPDATE Montag, 15.20 Uhr

Am Montag konnte gegen Mittag der Vegetationsbrand in Bischofswiesen, auf der Südwestseite des Untersbergs, im Bereich des Nierentalkopfs, durch die Feuerwehr mit Unterstützung mehrerer Hubschrauber gelöscht werden. Bei einer Überprüfung mittels Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera konnten keine Glutnester mehr festgestellt werden.

Im Bereich der Brandstelle wurde am Wandfuß eine Lagerstelle aufgefunden. An dem Lager war eine frische Feuerstelle eingerichtet und mehrere Grablichter aufgestellt. Der Brand wurde mit großer Wahrscheinlichkeit durch die Betreiber der Feuerstelle verursacht, da eine Selbstentzündung bei der Witterungslage nicht anzunehmen ist.

Die Polizei hat deshalb Ermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer kann Hinweise auf die Betreiber dieser Lagerstelle geben? Hinweise erbittet die Berchtesgadener Polizei unter der Telefonnummer 08652/94670.

UPDATE Montag, 14.15 Uhr

Offenbar hat ein nicht ordnungsgemäß gelöschtes Feuer den Brand ausgelöst. Dies erfuhr die Agentur Aktivnews von den Ermittlern vor Ort. Die Glut wurde demnach vom Wind erneut entfacht. 

UPDATE, Montag, 12.40 Uhr:

Am Montagvormittag gegen 11 Uhr war das Feuer dann gelöscht. Wie die Presseagentur Aktivnews mitteilte, waren auch am Morgen noch zwei Helikopter, 70 Feuerwehrler und Kräfte der Bergwacht im Einsatz. Aktivnews will zudem erfahren haben, dass ein nicht ordentlich gelöschtes Lagerfeuer den Brand ausgelöst haben könnte.

Update, 19 Uhr

Die anhaltende Trockenheit hat in den letzten Tagen für immer höhere Waldbrandgefahr geführt und so ist am Nachmittag von Wanderern am Untersberg oberhalb vom Eisenrichter bei Bischofswiesen eine starke Rauchentwicklung entdeckt worden.

Wie sich herausstellte, sind rund 500 m² Waldboden in und an einer Felswand in Brand geraten. Sofort wurde Großalarm ausgelöst und der aus Salzburg stammenden Polizeihubschrauber Libelle übernahm die Waldbrandbekämpfung.

Bilder von den Löscharbeiten am Untersberg

In unzähligen Flügen flog der Pilot tausende Liter Wasser auf den Berg und dämmte damit das Feuer ein bzw. versuchte es zu löschen. Gleichzeitig sind Feuerwehrmänner zunächst von der Bergrettung mit Fahrzeugen und dann zu Fuß zum Brandort aufgestiegen.

Diese sollen in den späten Nachmittagsstunden dann Unterstützung durch die Firma Knau erhalten die mit ihren spezialisierten Piloten für Lastflüge und der selbst mit geführten Technik in der Lage sind punktgenaue Löschungen durchzuführen.

Der Einsatz von deutschen Polizeihubschraubern wurde wegen eines weiteren Waldbrandes in Bayern abgesagt.

Aktivnews

Erstmeldung, 16.40 Uhr

Im Bereich des Untersberg wütet nach ersten Informationen derzeit ein Waldbrand. Mehrere Hubschrauber sollen zur Löschung im Einsatz sein. Dies bestätigte die Polizeiinspektion Berchtesgaden auf Nachfrage von BGLand24.de. "Es soll ein kleines Stück Wald in Brand sein", teilte ein Polizeibeamter mit. 

Näheres zur Brandursache oder wie die Brandbekämpfung ablaufe, sei aber noch nicht bekannt. 

Aktivnews/Pressemeldung Polizei Berchtesgaden

Quelle: BGland24.de

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