Traurige Wochenend-Bilanz

Brände verursachen rund eine Million Euro Schaden

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München - Bei Bränden ist am Wochenende ein enormer Schaden entstanden. Schwer verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Bei mehreren schweren Bränden in Bayern ist am Wochenende ein Sachschaden von rund einer Million Euro entstanden. Zudem wurde eine Frau bei einem Feuer in Zeitlarn (Landkreis Regensburg) leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die 57-Jährige befand sich am Samstagnachmittag allein im Obergeschoss eines Einfamilienhauses, als ein Heizkissen aus zunächst unbekannten Gründen Feuer fing. Die Flammen griffen auf die umstehenden Möbel über und setzten schließlich das komplette Haus in Brand. Die Frau kam mit einer leichten Rauchvergiftung in eine Klinik. Es entstand ein Sachschaden von rund 150.000 Euro.

200.000 Euro Schaden ist die Bilanz eines Brandes in einem Asylbewerberheim im mittelfränkischen Oberdachstetten (Landkreis Ansbach), wo am Samstag das Dachgeschoss ausbrannte. Die zehn Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. Anhaltspunkte für eine Einwirkung von außen gebe es nicht, teilte die Polizei mit.

Ebenfalls im Landkreis Ansbach brach am Samstagnachmittag ein Brand in einer Garage aus. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Dombühl Asche aus einem Holzofen in einer Mülltonne entsorgt, wo das Feuer dann ausbrach. Die Garage brannte samt eines Autos darin vollständig aus. Auch ein Nachbarhaus wurde beschädigt. Der Schaden beträgt rund 110.000 Euro.

In einer Gärtnerei im unterfränkischen Albertshofen (Landkreis Kitzingen) richtete ein Feuer am Samstag mehrere Hunderttausend Euro Schaden an. Warum das Fabrikationsgebäude in Brand geriet, war nach Polizeiangaben zunächst unklar.

In Seubersdorf (Landkreis Neumarkt) griff am Samstag ein Brand von der Schmiergrube einer LKW-Werkstatt auf einen Lastwagen und ein Gebäude über. Es entstand ein Sachschaden von etwa 200.000 Euro. Auch dort blieb die Ursache zunächst unklar.

In Augsburg brannte ein Einfamilienhaus. Auslöser war vermutlich ein technischer Defekt an einem Ofen, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand - die Bewohner waren nicht zu Hause und erfuhren erst später von dem Unglück. Der Schaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro.

Heiße Asche hat im mittelfränkischen Dombühl (Landkreis Ansbach) eine Garage in Brand gesetzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses am Samstagnachmittag die Asche aus einem Holzofen dort in einer Mülltonne entsorgt. Da sich in der Garage auch eine Gasflasche befand, aus der durch die Hitze immer wieder Gas entwich und verpuffte, mussten umliegende Häuser vorübergehend geräumt werden. Die Garage brannte samt eines Autos darin vollständig aus. Auch ein Nachbarhaus wurde beschädigt. Der Schaden beträgt rund 110.000 Euro.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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