Urteil des Landgericht Traunstein betrug drei Jahre Haft

Brandkatastrophe: Verteidiger gehen in Revision

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Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen: Frank Starke und Harald Baumgärtl gehen in Revision.

Schneizlreuth - Drei Jahre Haft urteilte das Landgericht Traunstein, die Verteidiger des Event-Managers plädierten für ein Jahr und sechs Monate auf Bewährung - nun gehen sie in Revision.

Schuldig wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung - so lautete das Urteil des Traunsteiner Landgerichts gegen den 47-jährigen Event-Manager am Freitag: Drei Jahre Haft, doch rechtskräftig war das Urteil noch nicht. Nun gehen die Anwälte des Angeklagten, Frank Starke und Harald Baumgärtl, in Revision, berichtet die "Passauer Neue Presse".

Nun hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe über den Revisionsantrag zu entscheiden. Bis dahin könnten allerdings mehrere Wochen vergehen. Die Erfolgsaussichten für das Verteidiger-Duo sind aber klein: Über 70 Prozent der Revisionen wurden 2014 als unbegründet zurückgewiesen. In vier Prozent der Fälle wurde das Urteil vollständig aufgehoben.

Sechs Menschen kamen in den Flammen im Pfarrerbauernhof im Mai 2015 in Schneizlreuth ums Leben, 18 wurden verletzt. Der Event-Manager hatte keine Genehmigungen für einen Beherbergungsbetrieb und änderte daran auch nach einem Hinweis des Landratsamtes nichts.

Für die Anwälte Starke und Baumgärtl trägt die Gemeinde allerdings eine gehörige Mitschuld: Ex-Bürgermeister Bauregger und sein Geschäftsleiter wussten, dass der Beherbergungsbetrieb ohne Genehmigung geführt wird. Daher ermittelt die Staatsanwaltschaft nun auch gegen sie.

Zweiter Tag im Schneizlreuth-Prozess

xe

Quelle: BGland24.de

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