Wieder Kontrollen am Brenner

ADAC: Reisende müssen am Brenner mit Grenzkontrollen rechnen

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München - Urlaubsrückkehrer aus Italien müssen in den kommenden Tagen mit Grenzkontrollen am Brenner rechnen. Die Polizei hat vor allem LKWs, Kleintransporter und Minivans im Fokus.

Nach Angaben des ADAC vom Donnerstag könnte das auch längere Wartezeiten bedeuten. Wegen der erwarteten Ankunft Hunderter Flüchtlinge plant die italienische Polizei vorübergehend stichprobenartige Grenzkontrollen. Die Brennerautobahn gilt als eine der Hauptrouten für Schleuser in Europa. Wann genau und in welchem Umfang die Kontrollen durchgeführt werden, war zunächst noch unklar.

Alle Infos zur Lage der Flüchtlinge in Ungarn lesen Sie in unserem Live-Blog.

Nach ADAC-Angaben richteten sich die Kontrollen der Polizei auf Fahrzeuge, in denen „blinde Passagiere“ transportiert werden könnten, also in erster Linie Lastwagen, Kleintransporter und Minivans. Jedoch müssten sich auch Fahrer von größeren Autos und Wohnwagen auf Behinderungen einstellen.

Mit Wartezeiten wegen der Kontrollen rechnet der ADAC vor allem an den Wochenenden, wenn zahlreiche Urlauber nach Deutschland zurückkehren. Der Automobilclub rät, bei Bedarf auf alternative Routen wie den Reschenpass auszuweichen, und warnt davor, Anhalter mitzunehmen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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