Bundeswehr-Exzesse auch im BGL?

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Gebirgsjäger im Einsatz.

Bischofswiesen/Bad Reichenhall - Die Politik möchte die jüngst bekannt gewordenen Exzesse bei der Bundeswehr so schnell wie möglich aufklären. Auch mögliche Vorfälle im Berchtesgadener Land sollen untersucht werden.

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, soll heute vor dem Bundestags-Verteidigungsausschuss sprechen. Er hat laut eigenen Aussagen in den letzten Wochen Dutzende Briefe und E-Mails von ehemaligen Soldaten bekommen, die sich über entwürdigende Rituale beschweren.

Lesen Sie auch:

Bundeswehr-Exzesse: Immer neue Details

Bundeswehr-Exzesse kein Einzelfall

Ministerium: Bundeswehr hat kein Alkoholproblem

Ekel-Rituale: Bundeswehr-Affäre weitet sich aus

Vorgesetzte wussten von Schikanen

"Gruppenzwang war Auslöser"

Gebirgsjäger: Doch Fall für den Staatsamwalt?

Spezialtruppe Gebirgsjäger: Ihre Arbeit und ihr Einsatzgebiet

Was denn nun, Herr Guttenberg?

Keine Konsequenzen für Mittenwalder Missbrauchskandal

Eklige "Mutproben" in Kaserne Mittenwald

Konsequenzen des Missbrauchskandals gefordert

In zwei E-Mails soll von Exzessen auch bei den Gebirgsjägern in der Strub und auch in Bad Reichenhall die Rede sein. Die Absender gaben an, 1993/1994 und 2003/2004 ihren Wehrdienst bei den Gebirgsjägern geleistet zu haben. In einer E-Mail berichtet ein Reservist über bestimmte Rituale, die dort offenbar an der Tagesordnung waren. In beiden Schreiben ist davon die Rede, dass die Vorgesetzten davon wussten.

Robbe und auch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg versprachen eine schonungslose Aufklärung. Gleichzeitig warnten sie davor, die Bundeswehr jetzt generell zu verdammen.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser