Granate aus 2. Weltkrieg in Burghausen gefunden

Entwarnung: Bombenräumdienst stellt Granate sicher

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Burghausen - Die Polizei hat Entwarnung gegeben: Der Sprengmittelräumdienst hat die Granate sicher verwahrt. Die Sperrungen sind aufgehoben.

UPDATE, 14.15 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Am 02.05.2016 wurde der Polizei Burghausen der Fund einer möglichen Granate aus dem 2. Weltkrieg mitgeteilt. Bei privaten Baggerarbeiten wurde an einem Anwesen in der Auer-von-Welsbach-Straße der Gegenstand ausgegraben.

Durch die Polizei Burghausen wurde sofort mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Burghausen eine Absperrung aufgebaut. Weiterhin wurden die anliegenden Gebäude geräumt, um eine mögliche Gefährdungslage zu verhindern.

Durch ein Fahrzeug des Sprengmittelräumdienstes, das sich aufgrund eines anderen Einsatzes zufällig in der Nähe befand, konnte der munitionsverdächtige Gegenstand nach kurzer Zeit geborgen und abtransportiert werden.

Neben der Feuerwehr war auch das BRK mit einer SEG sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz.

Alle Sperrungen wurden nach der Bergung wieder aufgehoben.

UPDATE, 12.50 Uhr:

Im Fall des Bombenfunds in Burghauser hat die Polizei mittlerweile Entwarnung gegeben. Wie ein Sprecher gegenüber innsalzach24.de bestätigte, hat der Bombenräumdienst die Granate sicher verwahrt und mitgenommen.

Die Sperrungen rund um den Fundort seien aufgehoben. Es kam beim Sicher offenbar zu keinerlei Zwischenfällen.

Bei Baggerarbeiten in einem Privatgarten in der Auer-von-Welsbach-Straße hatte ein Bauarbeiter am Montagvormittag kurz nach 11 Uhr eine Weltkriegsmunition ausgegraben.

Bilder: Granaten-Fund in Burghausen

Erstmeldung:

Am späten Montagvormittag wurde in Burghausen bei Baggerarbeiten in einem Garten offenbar ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Die Polizei Burghausen sprach gegenüber innsalzach24.de von einem "Gegenstand ähnlich einer Granate". Um welchen Gegenstand es sich genau handelt steht noch nicht fest.

Derzeit wird das Gebiet um die Auer-von-Welsbach-Straße abgesperrt. Im Umkreis von etwa 50 Metern sollen die Anwohner gerade evakuiert werden. Der Sprengmittel-Räumdienst ist informiert und unterwegs. Die Polizei konnte allerdings noch keine Angaben machen, wann und wie lang die Experten vor Ort sein werden.

Der Gegenstand soll etwa 40 bis 60 Zentimeter groß sein. Die Polizei machte ausdrücklich klar, dass es sich nicht um eine Fliegerbombe handle.

Weitere Informationen folgen.

anh/tb21

Quelle: innsalzach24.de

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