Bei Werkausschuss-Sitzung am Dienstag verkündet

ZAS Burgkirchen im Jahr 2015 mit Millionenverlust

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Burgkirchen/Südostbayern - Der Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern (ZAS) hat nach ertragreichen Jahren wider der Erwartungen einen nicht unerheblichen Jahresverlust einstecken müssen. Die Gründe sind verschiedenster Art.

Das Müllheizkraftwerk des ZAS in Burgkirchen verbrennt seit Jahren tausende Tonnen nicht vermeid- oder verwertbaren Müll. Ein Geschäft, das betriebswirtschaftlich in den letzten Jahren meistens aufging. Doch nun musste der kaufmännische Werkleiter Robert Moser bei der Werkausschuss-Sitzung am Dienstag, 26. Juli, eine nicht so positive Bilanz des Jahres 2015 verkünden.

Obwohl die Umsatzerlöse mit 33,225 Millionen Euro über den Erwartungen des Wirtschaftsplanes lagen, musste der ZAS einen Jahresverlust von 1,364 Millionen Euro hinnehmen. Im Vorjahr hatten die Geschäfte noch einen Gewinn von 5,3 Millionen Euro ergeben. Zwar rechnete man für das Geschäftsjahr 2015 nur mit einem ausgeglichenen Geschäftsergebnis, ein Millionenverlust wurde jedoch nicht erwartet. Laut Moser sind die Ursachen hierfür verschiedenster Art.

Zum Einen fielen die Einnahmen, beispielsweise durch geringere Erlöse des Stroms, den der ZAS in das Netz einspeist. Außerdem zahlten die Verbandsmitglieder 10 Euro weniger pro Tonne Müll. Zum Anderen lagen die Ausgaben für bezogene Leistungen deutlich über den kalkulierten Soll des Wirtschaftsplans (1,378 Millionen höher als gedacht).

Weitere Informationen zur Jahresbilanz 2015 finden Sie direkt auf der Internetseite des Zwecksverbands Abfallverwertung Südostbayern (ZAS).

mwi/ZAS Burgkirchen

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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