Verwaltungsgericht hat entschieden

Klage gegen Asylheim: Urteil gefallen

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Ein Foto von den Schmäh-Graffitis an der Fassade des Bauherren. Aufnahme vom Dezember 2015.

Chieming - Es gab schon Schmäh-Graffitis und zerkratzte Autos: Das Asylbewerberheim schlägt hohe Wellen. Nun hat das Verwaltungsgericht eine Klage dagegen abgewiesen.

Bis zu 100 Flüchtlinge könnten wahrscheinlich ab September in eine neu gebaute Flüchtlingsunterkunft am Chieminger Winkelzaun einziehen - auch rechtlich steht dem Heim jetzt wohl nichts mehr im Wege. Das Verwaltungsgericht in München hat am Dienstag die Klage eines Anwohners abgewiesen, berichtet heimatzeitung.de. Die Klage richtete sich gegen den Genehmigungsbescheid für Umbau und Nutzungsänderung.

Das Thema schlug in den letzten Monaten hohe Wellen. Seit bekannt wurde, dass auf dem Grund des Bauunternehmers Aschl junior eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden soll gab es Stunk in Chieming: Am Rande einer Informationsveranstaltung im November und der Bürgerversammlung im Februar wurden Autos von Bürgermeistern und Gemeinderäten zerkratzt. Gegen Ende vergangenen Jahres hatte der Bauunternehmer selbst außerdem zwei Mal mit einem großen "Versager"-Graffiti an der Fassade zu kämpfen - auch wenn er selbst es gelassen nahm.

Der Kläger kann zwar noch in Berufung gehen, doch Bürgermeister Benno Graf zeigte sich gegenüber heimatzeitung.de zufrieden mit der Gerichtsentscheidung: "Ich bin froh, dass das genehmigt ist."

xe

Quelle: chiemgau24.de

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