Winterpause vorbei

Das investierten Bayerns Freizeitparks für die neue Saison

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Im Legoland in Günzburg (Archivfoto) wurden etwa 10 Millionen Euro investiert.

München - Die meisten Freizeitparks in Bayern haben ab Samstag wieder ihre Tore für die Besucher geöffnet. Einige Betreiber haben größere Summen für neue Attraktionen in die Hand genommen.

Die wohl größte Summe hat das „Legoland“ in Günzburg in die neue Saison investiert: Etwa zehn Millionen Euro hätten die Neuerungen im Park und auch im dazugehörigen Feriendorf gekostet, berichtete eine Sprecherin von Legoland Deutschland. Das Klötzchenparadies bei Günzburg gehört den Angaben zufolge zu den meistbesuchten Freizeitparks in Deutschland, Besucherzahlen werden jedoch nicht genannt.

Neu gibt es hier im sogenannten Miniland Nachbildungen der fünf höchsten Wolkenkratzer der Welt - aus Legosteinen und im Maßstab 1:150. Der Burj Khalifa, der höchste Turm der Welt, ist im Original in Dubai 828 Meter hoch - in Günzburg misst er immerhin noch fünfeinhalb Meter. Im Feriendorf hat das „Legoland“ ein neues Hotel mit dem Motto „Drachenburg“ errichtet, außerdem gibt es 25 neue Camping-Fässer, in denen je bis zu vier Personen übernachten können. Insgesamt stockt das Feriendorf damit auf 622 Betten auf.

Der „Playmobil Funpark“ bei Zirndorf (Landkreis Fürth) dagegen, der mit 750.000 Besuchern im Jahr 2015 ebenfalls zu den größeren Parks in Bayern gehört, habe in diesem Jahr keine größeren Neuigkeiten zu bieten, wie eine Sprecherin mitteilte. Daher sei auch keine größere Investitionssumme angefallen. Genauere Angaben wolle man dazu jedoch nicht machen. Lediglich 160 Quadratmeter große Hüpfkissen und einige Elemente im Western-Teil des Parks seien neu in dieser Saison.

Motorrad-Coaster öffnet im Juni

Spektakulärer gibt sich der „Skyline Park“ bei Bad Wörishofen (Landkreis Unterallgäu), der sogar mit einer „Weltneuheit“ wirbt: Im Juni soll ein sogenannter Motorrad-Coaster eröffnen. Die Erdarbeiten für die vier Millionen Euro teure Attraktion hätten bereits begonnen, hieß es. Bei dieser Art von Achterbahn sitze man wie auf einem Motorrad und könne selbst Gas geben und bremsen, erklärte die Sprecherin des Parks, Dijana Preselj: „Das ist etwas für Adrenalinjunkies“. Der mit 28 Hektar Fläche etwas kleinere Freizeitpark zählte im vergangenen Jahr den Angaben zufolge etwa 415 000 Besucher.

Doch die anderen kleinen Freizeitparks in Bayern lassen sich ebenfalls nicht lumpen. Der Bayernpark in Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau) hat sich für etwa 1,8 Millionen Euro ein neues Fahrgeschäft geleistet. Im „Duell der Adler“ konkurrieren die Besucher darum, wer am meisten Überschläge schafft. Das „Freizeitland Geiselwind“ (Landkreis Kitzingen) setzt auf Digitalisierung. Für die neue Saison richtet der Park ein elektronisches Kassensystem ein, außerdem soll es ab Juni Wlan im gesamten Park geben. 200.000 Euro werde alles zusammen ungefähr kosten, so eine Sprecherin.

Die Westernstadt „Pullman-City“ in Eging am See (Landkreis Passau) investiert etwa 500 000 Euro: Dafür entsteht ein neues Hotel im Stil einer mexikanischen Hazienda. Die „Western-City“ in Dasing (Landkreis Aichach-Friedberg) baut ihren Eingangsbereich für rund 500 000 Euro um. Außerdem ziehen vier Alpakas in den Offenstall ein. Denn die Westernstadt will in Zukunft neben den Pferde-Shows auch Alpaka-Wanderungen in die Umgebung anbieten.

dpa

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