Baugebiet

Decker Immobilien: "Kirchlerner Weg" in Rekordzeit fertiggestellt

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Luftaufnahme vom fast fertiggestellten Baugebiet im November 2015.

Taufkirchen/Vils - Die Gemeinde Taufkirchen/Vils und die Robert Decker Immobilien GmbH gehen Hand in Hand und verwirklichen in kurzer Zeit das Baugebiet am Kirchlerner Weg.

Dass Wohnraum heutzutage immer knapper wird, ist eine Tatsache. Grund genug, um nicht abzuwarten, sondern zu handeln. So geschehen im Fall der Gemeinde Taufkirchen/Vils, die gemeinsam mit der Robert Decker Immobilien GmbH einen straffen Zeitplan aufstellte, um das Baugebiet am Kirchlerner Weg im Herzen der Stadt zu realisieren.

Für dieses Bauvorhaben ging der amtierende Bürgermeister Franz Hofstetter einen ungewöhnlichen Weg. Nicht nur, dass zwischen dem Aufstellungsbeschluss im März 2012 und der erlassenen Satzung im August desselben Jahres gerade einmal fünf Monate lagen, spricht für die Priorisierung dieses Projekts, sondern auch, dass zusätzlich zur üblichen Auslegung eine Bürgerversammlung einberufen wurde. Auf dieser bot die Gemeinde Taufkirchen/Vils jedem die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Informationen zu erhalten und Bedenken zu äußern. Eine Vorgehensweise, die in jeder Sicht aufging, da sich viele Themen und Ängste der Nachbarn im Vorfeld klären ließen.

Hoher Anteil Eigennutzer

26 Wohnungen Mehrfamilienhaus mit 2-, 3- oder 4-Zimmerwohnungen mit Personenaufzug und Tiefgarage.

Das Bauprojekt am Kirchlerner Weg bietet mit seinen 51 Häusern einen gesunden Mix aus Doppel-, Reihen- und Einfamilienhäusern, die zum Teil schon seit Herbst 2014 bezogen sind. Hierbei ist interessant zu erwähnen, dass 22 Häusern von Kapitalanlegern erworben wurden (43%), der Großteil aber, nämlich 39 Häuser, für die Eigennutzung angeschafft wurden (57%). Das macht deutlich, dass der Bedarf an selbst genutztem Wohnraum sehr hoch ist. Ebenso zum Baugebiet am Kirchlerner Weg zählt das Mehrfamilienhaus „Adamshof“, das ab Mitte Februar 2016 bezugsfertig sein wird. Der „Adamshof“ umfasst insgesamt 26 Wohnungen, die sich in 2-,3- und 4-Zimmerwohnungen aufteilen und größtenteils barrierefrei sind. Außerdem hatte die Gemeinde Taufkirchen/Vils 10 Grundstücke als sogenanntes Einheimischenmodell in dem Baufeld am Kirchlerner Weg ausgewiesen, um die Deckung des Wohnbedarfs der ortsansässigen Bevölkerung sicherzustellen. Interessant, dass die Firma Decker auch davon 4 Häuser als Generalunternehmer baute.

Der "Kirchlerner Weg" in Bildern

Interview zur aktuellen Immobiliensituation in der Flughafenregion

Jürgen Rank und Robert Decker.

Die Firma Robert Decker Immobilien GmbH ist mit dem Bau von rund 200 Häusern und Wohnungen im Jahr einer der größten Immobilienentwickler im Münchener Osten, einer Region, die von überdurchschnittlich hohen Miet- und Wohnungspreisen geplagt wird. Ein Grund, um einmal bei den beiden Geschäftsführern Robert Decker und Jürgen Rank nachzufragen, was sie von den derzeitigen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt halten.

Herr Rank, wie im vorangegangenen Artikel erwähnt, verlief die Planungssituation in der Gemeinde Taufkirchen/Vils sehr erfreulich. Der Zeitraum zwischen dem Aufstellungsbeschluss, der Erschließung und der Fertigstellung des Baugebiets betrug nur drei Jahre, während alleine die Baurechtsverschaffung in anderen Gemeinden oft zwischen drei und vier Jahre dauert. Was lief in der Gemeinde Taufkirchen/Vils anders?

Jürgen Rank: Die Gemeinde hat zusammen mit dem Architekten und dem Bauträger an einem Strang gezogen. Hinzu kommt, dass der Gemeinderat hinter dem Bürgermeister steht und dessen Entscheidungen mitträgt. In Taufkirchen/Vils steht die gemeindliche Gesamtentwicklung im Vordergrund und es wird keine Zeit dadurch verschwendet, sich gegenseitig zu behindern.

Was bedeutet das konkret, Herr Decker?

Robert Decker: Das bedeutet, dass die Entscheider von Anfang an mit eingebunden waren und es gemeinschaftliche Termine zwischen den Verantwortlichen gab. In diesem Fall zwischen dem Bauamt, dem Architekten und dem Bauträger. Das führte dazu, dass das Nutzungskonzept aus allen drei Blickwinkeln heraus entwickelt wurde. Selbst kurzfristige Vorgaben konnten immer sofort in den Gemeinderat eingebracht werden. Es gab keine Verzögerungen, weil der Gemeinde Taufkirchen/Vils unbedingt daran gelegen war, neuen Wohnraum zu schaffen.

Der Mangel an Wohnraum ist auch ein Grund für die momentane Preisexplosion bei den Immobilien. Können Sie das bestätigen, Herr Rank?

Jürgen Rank: Ja, das ist richtig. Im Jahr 1994 lag die Anzahl der gebauten Wohnungen bei 640.000 – 2010 waren es gerade noch 159.832 gebaute Wohnungen bundesweit. Das ist ein Rückgang von rund 75 %. Die Auswirkungen bekommen wir jetzt zu spüren.

Das komplette Interview können Sie hier nachlesen.

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