ARTIKELSERIE: MEINE NEUE HEIMAT - WIE DENKEN ZUGEZOGENE ÜBER BAYERN?

"Da ich ein geselliger Mensch bin, wurde ich herzlich aufgenommen"

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Neukirchen am Teisenberg - Unsere Artikelserie "Bayern, meine neue Heimat - wie denken Zugezogene über Land und Leute", geht in die nächste Runde.

Auf einen Aufruf hin erreichten uns sehr viele Einsendungen von Nichtbayern, die von ihren Erfahrungen mit ihrer neuen Heimat, positive wie negative, berichten.

Die Erfahrungsberichte möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Jeden Sonntag geht ein neuer Erfahrungsbericht online.

Diese Woche: Sigrid Sappel aus Unterfranken

Also hier ist mein “Leben“. Als ich 1998 meinen Mann kennenlernte, war ich gerade 21. Ich verbrachte bei ihm auf dem Hof ein wundervolles Wochenende

Am Samstag war bei ihm ein Nachbarschaftsfest und da wurde ich vielen Freunden und Nachbarn vorgestellt. Da ich ein geselliger Mensch bin, wurde ich herzlich aufgenommen. 

Als ich dann im Herbst 1998 zu ihm zog, war ich zuerst sehr aufgeregt. Aber immer wenn im Ort was los war, nahm mich mein Mann mit, so lernte ich viele Neukirchner kennen. Bei der Weihnachtsfeier vom Sportverein habe ich bei der Tombola den ersten Preis gemacht, ein Fahrrad. Leider gab es danach keinen ersten Preis mehr für mich. 

Ich wurde auch bei den Nachbarinnen gut aufgenommen. Außerdem bin ich seidt 11 Jahren Schriftführerin der Frauengemeinschaft Neukirchen. Man sieht, ich wurde voll integriert

Ich kann mir ein Leben woanders nicht vorstellen, ich kann auch nicht über ein negatives Ereignis berichten

Darüber hinaus kann ich für mich keinen Unterschied machen zu den Menschen die ich hier kenne oder noch aus Franken kenne. Es war mein Glück das ich meinen Mann kennen gelernt habe, und dass das Leben es mit uns so gut meint. Und ich bin allen dankbar, dass sie mich so herzlich aufgenommen haben.

Lesen Sie auch die anderen Beiträge der Serie:

- "Als Zugezogene hat man hier keine Chance auf dem Wohnungsmarkt"

"Muss ich die Fremdsprache auch lernen?"

"Hier muss man es sich schon etwas erarbeiten"

- "Woanders is auch scheiße" und "Mia san mia"

- "Der Schlag ins Gesicht des Neuankömmlings saß"

- "Die Einheimischen haben mich nicht verstanden und ich sie nicht"

- "Wenn man genau hinhört, tragen die Bayern ihr Herz auf der Zunge"

- "Lasst den Bayern ein wenig Zeit, Euch kennen zu lernen"

- Rheinländerin: "Ich komme mir vor wie eine Aussätzige"

- "Man muss sich integrieren, für mich gehört das dazu"

- "Irgendwann begreift auch der Letzte: Die Erde ist keine Scheibe"

- "Positiv überrascht hat mich die Willkommenskultur"

- "Das Geld ist willkommen, der Mensch dazu jedoch nicht"

- "Danke Bayern für diesen schönen Ort"

Quelle: BGland24.de

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