Deutsche Politiker werben in Südafrika für Olympia

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Aufkleber für die Olympiabewerbung München 2018

München - Bundespräsident Christian Wulff, Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) wollen kommende Woche in Südafrika bis kurz vor der Entscheidung des IOC über die Winterspiele 2018 für Bayern werben.

“Die Bewerbung ist eine sehr gute und sie ist hervorragend gemanagt worden“, sagte Seehofer. “Wir haben keine Scharten auszuwetzen, es sind keine Fehler gemacht worden.“ Der Ministerpräsident fliegt am Montagabend nach Südafrika. “Am Tage meines Geburtstags, im Dienste des Freistaats Bayern“, scherzte Seehofer, der am 4. Juli 62 Jahre alt wird. Neben München bewerben sich das südkoreanische Pyeongchang und die französische Stadt Annecy.

Wulff und Ude reisen separat an. “Im Training hat man das Maximum getan, jetzt liegt es an anderen, ob wir auf dem Treppchen ganz oben stehen“, sagte Seehofer. Die letzten Tage vor der Entscheidung werden alle deutschen Beteiligten noch einmal mit den IOC-Funktionären sprechen. Seehofer begrüßte, dass auch Wulff nach Südafrika fliegt: “Da sollte man das stärkste Pfund aufbieten, das man hat.“

Seehofer glaubt nicht, dass die bayerische Anti-Olympia-Initiative “NOlympia“ Auswirkungen auf die Entscheidung hat. “Das war eine Diskussion, wie sie in allen Ländern dieser Welt immer wieder stattfindet“, sagte er dazu. Die große Mehrheit der Bevölkerung unterstütze die Münchner Bewerbung. “Daher denke ich, dass dieser Widerstand keinen Einfluss auf die Entscheidung des IOC hat.“ Die Entscheidung - wie auch immer sie ausfalle - müsse man fair und sportlich akzeptieren.

lby

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