In Eggenfelden

Polizist erschießt Bullen in Supermarkt

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Abtransport: Der Bulle war nach einem Unfall von einem Viehanhänger getürmt und in den Supermarkt gestürmt. Foto: Armin Weigel

Eggenfelden - Ein Tiertransporter mit 20 Rindern kippte um, zehn Rinder entkommen, neun wurden wieder eingefangen. Zwei Tiere erschossen.

Update, 14.10 Uhr

Eggenfelden (dpa) - Ein Bulle ist in Niederbayern von einem Viehtransporter in einen Supermarkt geflohen und dort erschossen worden. Das Tier sei nach einem Unfall in Eggenfelden von einem Viehtransporter getürmt und konnte von den Einsatzkräften nicht eingefangen werden, teilte die Polizei mit.

Nachdem der Bulle zwei Polizisten auf der Flucht leicht verletzt hatte, stürmte er schließlich in den Supermarkt. Dieser wurde geräumt. Ein Polizist erschoss schließlich den wild gewordenen Bullen.

Erstmeldung, 12.30 Uhr

Am Montag, gegen 8.25 Uhr kippte ein Tiertransporter auf der Abfahrt von der Pfarrkirchner Straße in die B 388 um. Vom Transporter konnten neun Tiere flüchten. Diese konnten eingefangen und in ein nahegelegenes, umzäuntes Grundstück getrieben werden. Dabei wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Ein weiteres Tier floh dann vom Anhänger in Richtung der Unterführung unter die Pfarrkirchner Straße zu einem in der Nähe liegenden Supermarkt, in welchen das Tier dann auch hineinlief. Bei dieser Flucht erlitt eine Feuerwehrfrau und eine Kassiererin des Supermarktes einen Schock.

Der Supermarkt wurde sofort geräumt und das Tier von der Polizei erschossen. Der Schaden im Geschäft beträgt mindestens 10.000 Euro.

Die Ursache für das Umkippen des Transporters steht noch nicht fest. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Ein weiteres, bereits wieder eingefangenes Tier musste kurz darauf von der Polizei ebenfalls erlegt werden.

Momentan sind alle Tiere eingefangen und teilweise in andere Transporter umgeladen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Niederbayern

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