Bei Spaziergang verschwunden

Eine Nacht im Wald: Fünfjähriger Bub wieder aufgetaucht

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Vohburg an der Donau - Stundenlang suchen in Oberbayern mehrere hundert Rettungskräfte einen beim Waldspaziergang ausgebüxten Fünfjährigen. Ein Angler findet ihn dann am Wochenende - nachdem der Junge eine Nacht allein im Wald verbracht hat.

Diesen Ausflug wird der Bub wohl sein ganzes Leben nicht vergessen: Eine ganze Nacht musste der Fünfjährige allein im Wald verbringen, nachdem er bei einem Spaziergang verloren gegangen ist. Am Samstag wurde der Kleine dann von einem Angler unversehrt gefunden. Der Junge sei bei Vohburg an der Donau (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) seit Freitagnachmittag durch den Wald geirrt und unverletzt, teilte die Polizei am Samstag mit. Das Kind kam dennoch vorsorglich in ein Krankenhaus. Der Angler hatte von der Suche nach dem Bub gehört, ihn am Samstagvormittag im Wald erkannt und sich bei der Polizei gemeldet.

Der Fünfjährige war am Freitag mit seiner Mutter und einem Geschwisterkind in einem Waldstück unterwegs gewesen. Weil er mit seinem Laufrad voraus gefahren war, verlor die Frau ihren Sohn kurzzeitig aus den Augen. Von da an blieb der Junge verschwunden - lediglich das Laufrad konnte die Frau ein Stück weiter finden.

An der anschließenden Suchaktion beteiligten sich zeitweise bis zu 350 Rettungskräfte und Freiwillige. Zudem wurden drei Polizeihubschrauber, sowie mehrere Suchhundestaffeln mit insgesamt 25 Hunden eingesetzt. Nachdem der Bub dennoch nicht gefunden werden konnte, war die Suche am Samstagmorgen fortgesetzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sich der Junge die ganze Nacht lang in dem weitläufigen Wald aufgehalten. „Eine Befragung des Kindes dazu war jedoch bisher nicht möglich“, berichtete ein Polizeisprecher.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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