Welche Brauerei bekommt deine Stimme?

Noch bis 24 Uhr abstimmen: Unertl Weißbräu vs. Schönramer

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Finale im Bier-Battle: Holt Schönramer aus Petting oder Unertl aus Haag den Pokal?

Rosenheim - Endlich ist es soweit: Das Finale des Bier-Battles kann starten. Ab heute kämpfen der Unertl Weißbräu und die Brauerei Schönram um den Bier-Pokal. Wer bekommt Deine Stimme?

Auf die Plätze, fertig, abstimmen - es ist Finalzeit im Bier-Battle! Von 16 Brauereien aus unserer Region sind nur noch zwei dabei. Und diese kämpfen bis Freitag, 23.59 Uhr, um den Bier-Pokal. 

Im ersten Halbfinale setzte sich Unertl Weißbräu aus Haag gegen den Rosenheimer Familienbetrieb Flötzinger durch. Die einzige Privatbrauerei Rosenheims zog mit sagenhaften 76,26 Prozent in das Halbfinale ein, doch gegen den Unertl Weißbräu mussten sie sich dennoch geschlagen geben. Von 7306 abgegebenen Stimmen wollten 3979 die Haager Brauerei im Finale sehen. 

Im zweiten Halbfinale kam es zum Lokal-Derby zwischen der Brauerei Schönram aus Petting und der kleinsten Brauerei Traunsteins, Wochinger. Dieses Highlight-Duell hätte knapper nicht ausgehen können! Die Fans von Schönramer gaben alles und konnten der Brauerei am Ende den Einzug ins Finale ermöglichen - bei insgesamt 16.563 abgegebenen Stimmen mit gerade einmal 172 Stimmen Vorsprung.

Unertl Weißbräu: Der Marsch ins Finale

Runde 1:

Im ersten Match dominierte das Haager Weißbräu klar gegen das Bürgerbräu Reichenhall: Mit 77,46% und 8.717 Stimmen zog die Brauerei aus dem Landkreis Mühldorf am Inn in das Viertelfinale ein. 

Viertelfinale:

Im zweiten Viertelfinale begegnete Unertl dem Rosenheimer Auerbräu, der am Ende wenig Chancen gegen den Haager Betrieb hatte: 4.131 Stimmen wurden abgegeben, 2.691 davon gingen auf das Konto von Unertl. Somit zogen sie 65,14 Prozentpunkten in das Halbfinale ein. 

Halbfinale:

Im Halbfinale entwickelte sich Unertl quasi zum "Rosenheimer Brauerei-Schreck" - nachdem die Haager erst Auerbräu aus dem Bier-Battle schmissen, musste nun auch die Privatbrauerei Flötzinger dran glauben. Wenn auch knapper, konnte Unertl dennoch mit 54,46% und insgesamt 3.979 Stimmen das Halbfinale für sich entscheiden.

Und was sagt der Junior-Chef?

Alois Unertl junior zeigte sich begeistert von dem bisherigen Erfolg und dass die Brauerei Unertl aus Haag nun im Finale des Bier-Battles steht:

"A herzliches Vergelts Gott an alle, die bisher für uns abgestimmt haben", so Unertl. Das Battle zeige, dass auch kleine Privatbrauereien ihre Berechtigung hätten - und viele Fans. "Es gfreid mi sehr, dass wir es soweit geschafft haben. Ich finds vor allem schön für meine Eltern, die die Brauerei aufgebaut haben und jetzt merken können, wie bekannt und beliebt unser Bier in der Region ist", so Unertl. 

Er sei sehr glücklich und hoffe, dass auch bei der Finalabstimmung viele dem Unertl Haag ihr Ja geben werden. "Leid, stimmt's für unser Unertl", motiviert Juniorchef Alois Unertl seine Fans.

Dem Mitstreiter wünscht er jedoch ebenfalls viel Erfolg: "Wäre ja toll, wenn des Weißbier vom Unertl und des Helle vom Schönramer gewinnen würden. Gleichstand sozusagen", schmunzelt Alois Unertl.

Schönramer: Der Marsch ins Finale

Runde 1:

Im ersten Match gewann Schönramer klar gegen die Stierberger aus dem Landkreis Mühldorf. Von 11.489 abgegebenen Stimmen gingen 9.147 an die Pettinger Brauerei. Dies entspricht 79,62 %.

Viertelfinale

Im dritten Viertelfinale setzte sich die Brauerei Schönram gegen eine Brauerei aus dem eigenen Landkreis, die Schloßbrauerei Stein, durch. Bei insgesamt 5.281 abgegebenen Stimmen gingen 3.589 an die Pettinger - soe zogen also mit 67, 96% ins Halbfinale ein.

Halbfinale

Und dieses Match ging den Bier-Fans an die Nerven! Mit einem Unterschied von gerade einmal 172 von insgesamt 16.563 Stimmen entschieden die Schönramer das wohl spannendste Duell im Bier-Battle für sich. 

Und was sagt der Verkaufsleiter?

Thomas Ehrmann, Verkaufsleiter der Brauerei Schönram, ist begeistert von den vielen Fans, die sich hinter seinen Arbeitgeber stellten und stellt fest: "Dabei gibt es uns in den Sozialen Medien noch gar nicht so lange."

Zu dem knappen Sieg gegen Wochinger findet Ehrmann klare Worte: "Uns freut es, dass wir uns gegen Wochinger durchsetzen konnten." Er betont aber, dass man sich bei einem Wochinger-Sieg natürlich auch für den Landkreis-Konkurrenten gefreut hätte. Für ihn ist die Tatsache am wichtigsten, dass die lokalen Produkte bei Bier-Liebhabern so hoch im Kurs stehen: "Es ist prima, dass die regionalen Brauereien so viel an Zuspruch gewonnen haben. Zum bevorstehenden Duell gegen Unertl äußert sich Ehrmann natürlich auch: "Wir lassen uns überraschen. Wir würden uns jedenfalls über jede Stimme freuen!"

Abstimmung

bp/jb/mit

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