Europäische Fledermausnacht

Lautlose Jäger - Fledermäuse bei der „Batnight“ erleben

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In Bayern gibt es insgesamt 23 Fledermausarten.

Heroldsbach - Beobachten Sie Fledermäuse bei ihren sensationellen Flugkünsten. Der Landesbund für Vogelschutz wartet zur Fledermausnacht am 29. August mit zahlreichen Veranstaltungen auf.

Man sieht sie nur selten, hören kann man sie gar nicht: Fledermäuse. Die fliegenden Säugetiere sind nicht nur nützlich, weil sie Insekten und Schädlinge fressen. Ihre Fähigkeit der Echo-Ortung fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten. Bei der Europäischen Fledermausnacht an diesem Wochenende können Interessierte die kleinen Säugetiere besser kennenlernen. Allein der Landesbund für Vogelschutz (LBV) bietet rund 30 Veranstaltungen in allen Regierungsbezirken an (siehe Link unten). Mit Hilfe von sogenannten Bat-Detektoren werden dabei die Laute der Tiere hörbar gemacht.

Viele der 23 Fledermausarten in Bayern sind immer noch gefährdet. Den Tieren machen unter anderem Windräder sowie Pestizide in der Landwirtschaft zu schaffen. Durch den Einsatz der Gifte geht die Insektenvielfalt verloren und den Fledermäusen wird die Nahrungsgrundlage entzogen.

Wer die Flugakrobaten in der Dämmerung entdecken will, muss sehr aufmerksam sein. „Einfacher geht es auf geführten Fledermauswanderungen, bei denen Interessierte die Tiere mit Hilfe von Ultraschall-Detektoren aufspüren können“, sagt die LBV-Biologin Anne Schneider. Der Detektor macht die ultrahochfrequenten Rufe der Tiere hörbar, die das menschliche Ohr nicht wahrnehmen kann. Im Rahmen der internationalen Fledermausnacht werden in mittlerweile mehr als dreißig Ländern Veranstaltungen zu Fledermäusen angeboten.

Batnight-Seite des LBV

dpa/mm

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