Noch im September

Fliegerhorst: Unterkunft für 600 Flüchtlinge 

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Fürstenfeldbruck - Auf dem Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck entsteht eine Außenstelle der Münchner Asyl-Erstaufnahmeeinrichtung - für 600 Flüchtlinge.

Die ersten gut 200 Flüchtlinge sollen noch im September im ehemaligen Unteroffiziersheim auf dem nicht mehr militärisch genutzten Teil des Areals einziehen. Es wird die erste Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung außerhalb Münchens sein. Christoph Hillenbrand, Regierungspräsident von Oberbayern, sprach am Freitag von einem gemeinsamen Kraftakt aller Beteiligten.

Die Bundeswehr hatte vor einigen Wochen auf Bitten des Landratsamtes einige Gebäude des Fliegerhorstes für die Aufnahme von Flüchtlingen angeboten. Offenbar war erwogen worden, eine Gemeinschaftsunterkunft für einen längeren Aufenthalt von Asylbewerbern zu schaffen. Da die Erstaufnahmeeinrichtung in München aber total überfüllt ist, entschied sich die Regierung von Oberbayern für eine Dependance.

Drei solcher Außenstellen gibt es schon in der Landeshauptstadt. Dort werden die Flüchtlinge registriert und ihr Asylverfahren eingeleitet, ehe sie in Gemeinschaftsunterkünfte oder dezentrale Quartiere kommen.

Kommunen, Kirchen und Wohlfahrtsverbände hatten bei einem Asylgipfel der Staatsregierung am Dienstag vom Bund mehr Engagement und Tempo bei der Umwandlung leerstehender Bundeswehr-Kasernen gefordert.

2019 gibt die Bundeswehr das Areal komplett auf. Früher wurden dort Piloten ausgebildet, jetzt ist es noch Offiziersschule der Luftwaffe.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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