Spurlos verschwunden

Zulaikha (13): Die Spur endet am Bahnhof

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Schönau am Königsee - Seit zwei Tagen fehlt jede Spur von dem 13-jährigen Flüchtlingsmädchen Zulaikha Niazi. Nun hat die Polizei einen Verdacht, wo sie sein könnte.

UPDATE 9 Uhr

Auf Anfrage von bgland24.de erklärte Berchtesgadens Polizeichef Günther Adolph, wie die Suche nach dem Flüchtlingsmädchen weitergehen soll.

Mantrailer-Hunde, also speziell ausgebildete Suchhunde, verfolgten die Spur des Flüchtlingsmädchens bis zum Bahnhof von Berchtesgaden. Daher verdichten sich die Indizien, dass Zulaikha mit dem Zug weggefahren sein könnte. "Es gibt ein paar Hinweise", so Adolph. Das Mädchen hat Verwandte, die in Norddeutschland leben und fühlte sich in der Unterkunft in Schönau nicht wohl.

Zwar werde man weiterhin mit Streifen nach ihr suchen, aber Adolph hält es für unwahrscheinlich, dass Zulaikha sich noch im Gebiet der Polizeiinspektion Berchtesgaden aufhält.

Einen tragischen Unfall kann man wohl ebenfalls ausschließen, nachdem am Dienstag der Fluss abgesucht wurde. Die Suche nach Zulaikha begann bereits am Montag mit ersten Absuchungen, erklärte der Polizeichef auf unsere Nachfrage.

Erstmeldung am Dienstag - 7.05 Uhr

Zulaikha Niazi hat ihre Unterkunft in Schönau am Königssee am Montagmorgen gegen 8 Uhr verlassen. Dort ist sie mit ihren Eltern und Geschwistern untergebracht.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat am Dienstag den ganzen Tag nach dem Mädchen gesucht - ohne Erfolg. Im Einsatz war neben verschiedenen BRK-Wasserwachten der Region auch ein Polizeihubschrauber.

Laut Polizei gibt es Anzeichen dafür, dass die 13-Jährige alleine zu Bekannten nach Norddeutschland aufgebrochen sein könnte. Aber auch ein Unfall kann nicht ausgeschlossen werden.

So wird Zulaikha Niazi beschrieben:

Zulaikha ist 140 bis 150 cm groß und hat schwarze Haare. Bekleidet ist sie mit einer braunen Hose, einem cremefarben Oberteil, einem weißen Unterhemd und einem schwarzen Kopftuch.

Quelle: BGland24.de

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