Notunterbringung

Erneut steigende Flüchtlingszahlen am Wochenende

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Freilassing - Erneut steigende Flüchtlingszahlen: In der Notunterbringung befanden sich am Mittag rund 570 Männer, Frauen und Kinder, die auf ihre Weiterreise in eine Erstaufnahmeeinrichtung im Bundesgebiet warteten.

Gleichzeitig warteten auf Salzburger Seite, auf dem Gelände der ehemaligen Autobahnmeisterei, weitere 929 Migranten, auf ihren Grenzübertritt nach Deutschland. Seit gestern wurde das Übergabeverfahren am Grenzübergang Saalachbrücke geändert.

Die Flüchtlinge werden jetzt direkt vom Gelände der ehemaligen Autobahnmeisterei in Salzburg-Liefering mit österreichischen Bussen zur Notunterbringung in der ehemaligen Möbelhalle in Freilassing gefahren, wobei an der Saalachbrücke Beamte der deutschen Bundespolizei zusteigen und eine erste Personenkontrolle durchführen. In der Freilassinger Notunterbringung, einer ehemaligen Möbelhalle, erfolgt anschließend, wie bisher, die nähere Identitätsprüfung der Migranten. Bisher überschritten die Flüchtlinge die Staatsgrenze zu Fuß über das Saalachwehr und wurden dort auf deutschem Gebiet in Zelten einer Erstkontrolle zugeführt.

Bis zu ihrer Weiterreise mit einem Sonderzug halten sich die ankommenden Flüchtlinge in der ehemaligen Möbelhalle auf. Dort werden sie von ehrenamtlichen Kräften und Bundeswehrsoldaten versorgt und verpflegt. Auch heute sind wieder zwei Sonderzüge ab dem Bahnhof Freilassing ins Bundesgebiet geplant.

Pressemeldung: Landratsamt Berchtesgadener Land

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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