Nach Bericht des Bayerischen Rundfunks

Inhumane Zustände in Freilassing? Das sagt die Bundespolizei

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Freilassing - Dem Bayerischen Rundfunk gegenüber beschwerte sich die Caritas über eine "inhumane Behandlung" der Flüchtlinge in Freilassing. Nun äußert sich die Bundespolizei.

Ein Vertreter der Caritas beklagte am Donnerstag gegenüber dem Bayerischen Rundfunk massiv die Behandlung von Flüchtlingen in Freilassing. Sie seien stundenlang unterwegs und würden nicht ausreichend verpflegt. 

Auch das neue Registrierungsverfahren in Freilassing wäre Teil der "inhumanen Behandlung". Statt einem längeren Aufenthalt mit Zeit zur Erholung und Versorgung bliebe kaum Zeit. Eltern könnten ihre Kinder nicht einmal zur Toilette bringen. Diese hätten dadurch ständig "durchnässte und schmutzige Hosen."

Auf Nachfrage von BGLand24.de erklärte der Pressesprecher der Bundespolizei in Rosenheim, Rainer Scharf, ihm sei nichts über solche Zustände bekannt. Vor allem den Vorwurf eines gehetzten Aufenthalts der Flüchtlinge in Freilassing weist er entschieden zurück. 

Dies ließe sich einfach durch eine Rechnung wiederlegen. "Es sind durchschnittlich Gruppen von etwa 50 Leuten. Bei jedem dauert die Registrierung etwa zwei bis drei Minuten. Dazu kommt eine ärztliche Erstuntersuchung, die wiederum drei bis vier Minuten dauert." Jede Gruppe halte sich daher im Schnitt zwei bis drei Stunden in Freilassing auf. "Da sollte mehr als genug Zeit für alle Bedürfnisse sein", so Scharf.

hs

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: ©  dpa

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