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660 Millionen Eier, jedes 15te ist Bio

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Fürth - Im ersten Halbjahr 2015 haben die bayerischen Legehennen über 660 Millionen Eier erzeugt. Dies teilte das Bayerische Landesamt für Statistik heute mit:

In Bayern wurden im ersten Halbjahr 2015 von den Legehennenbetrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen 660,1 Millionen Eier erzeugt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden hierzu im Monatsdurchschnitt 4,34 Millionen Legehennen gehalten. Im Durchschnitt legte jede Henne in Bayern von Januar bis Juni dieses Jahres 25 Eier pro Monat. Damit hätte jeder Einwohner Bayerns in der ersten Jahreshälfte mit 52 heimischen Eiern versorgt werden können. Die Auslastung der Stallkapazität lag im Mittel bei knapp 87 Prozent.

Gut 62 Prozent der Eier (410,8 Millionen) wurden in den 25 Großbetrieben mit mindestens 30 000 Hennenhaltungsplätzen erzeugt. Jeder dieser Betriebe besaß im Schnitt fast 104 000 Hennen. Diese wiesen mit 158 Eiern auch eine überdurchschnittliche Legeleistung auf. In den kleineren Betrieben wurden je Henne in den ersten sechs Monaten dagegen „nur“ 143 Eier gelegt. Ursächlich für die unterschiedliche Legeleistung sind neben der Rasse insbesondere die Haltungsform sowie die Größe der Eier.

Seit dem Verbot der konventionellen Käfighaltung in Deutschland ab Beginn des Jahres 2010 ist die Bodenhaltung in Bayern die dominierende Haltungsform. Folglich stammte gut die Hälfte der Eier (336,3 Millionen) aus Bodenhaltung. Aus Käfighaltung (Kleingruppenhaltung und ausgestaltete Käfige) kamen fast 30 Prozent der Eier (196,8 Millionen). Außerdem wurden knapp 13 Prozent der Eier (84,1 Millionen) von Hennen in Freilandhaltung gelegt und bei etwa jedem fünfzehnten Ei (42,9 Millionen) handelte es sich um ein Bio-Ei.

Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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