Fußballer des FC Schalke bei Fritz Fischer in der Chiemgau Arena

Höwedes: "Biathlon ist sehr anspruchsvoll"

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Ruhpolding - Normalerweise kommen die Biathlon in die Arena auf Schalke um dort zum Jahreswechsel ihre Sportart zu präsentieren. Am Montagvormittag sind die Schalker in die Ruhpoldinger Chiemgau Arena gekommen.

Die Fußballer des Bundesligisten mit Trainer Markus Weinzierl haben bei Fritz Fischer eine Trainingseinheit absolviert. „Der Markus und ich kennen uns schon lange und so ist zu diesem Termin gekommen“, freute sich die Biathlonlegende. 

Von Florenz direkt nach Ruhpolding

Schalke ist gerade auf dem Rückweg vom Trainingslager in Mittersill gekommen und hat die Gelegenheit zum Abstecher nach Ruhpolding gerne genutzt. „Das ist gut für den Teamgeist und zum Abschluss unseres Trainingslagers perfekt gewesen. Wir haben sehr viel Spaß gehabt“, so Markus Weinzierl, der es sich nicht nehmen lassen hat, auch mitzumachen. „Ich hätte es lieber bleiben lassen sollen“, meinte er angesichts des letzten Platzes mit seinem Team schmunzelnd. Immerhin war er mit einem 3:1-Testspielsieg einen Tag zuvor gegen Florenz nach Ruhpolding gekommen. 

Fußballer vom FC Schalke beim Biathlon in Ruhpolding

Beeindruckt ist Kapitän Benedikt Höwedes gewesen. Der Weltmeister ist nach einer durchwachsenen letzten Saison wieder fit und sprüht vor Ehrgeiz. „Biathlon ist sehr anspruchsvoll. Wenn man mit einer extremen Belastung zum Schießen kommt, ist das sehr schwierig.“ Ähnlich sah es der holländische Torjäger der Knappen, Klaas-Jan Huntelaar. Besonders beim Schießen zeigte er großen Ehrgeiz. „Im Stress die Ruhe behalten, das können wir auf jedem Fall vom Biathlon lernen“, brachte es Höwedes nach dem Wettkampf auf den Punkt. „Ich freue mich, dass sie bereits zum zweiten Mal bei mir dagewesen sind“, meinte Fritz Fischer zufrieden. „Das Schießen bringt ihnen auf alle Fälle was. Wer mit dem Ball lange läuft, soll letztendlich auch noch eine g´scheite Flanke schlagen können. Diese Dinge, die sie heute gelernt haben, können immer wieder auch während der Saison angesprochen werden.“ 

"Schuster bleib bei deinen Leisten"

Mit Markus Weinzierl tauschen möchte Fischer nicht, auch nicht für eine Woche. „Fußballtrainer, Nein. Ich bleibe bei meinen Biathleten und halt es mit dem Spruch, Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Zum Schluss hat Fischer dann noch von Weinzierl ein Trikot des FC Schalke bekommen. Ob die Schalker die Treffsicherheit am Biathlonschießstand auf den grünen Rasen umsetzen können, wird sich spätestens zum Auftakt der Bundesliga Ende August zeigen. Da müssen die 04er zur Frankfurter Eintracht.

sjh

Quelle: chiemgau24.de

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