Grund war Schlägerei unter Afghanen

Großer Einsatz der Polizei in Asylbewerberheim in Grabenstätt

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Grabenstätt - Ein nächtlicher Großeinsatz der Polizei im Flüchtlingsheim in Winkl sorgte am Freitagabend für Aufsehen. Es war zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Asylbewerbern gekommen.

Update - 14.40 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Am 29.07.2016 gegen 21:45 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Bewohnern einer Asylbewerberunterkunft in Grabenstätt, in deren Verlauf die ca. 7 beteiligten Personen auch aufeinander einschlugen. 

Alle Beteiligte wurden leicht verletzt, sie erlitten Prellungen, Schürfwunden und leichte Schnittwunden. Im Bereich der Unterkunft, in dem die Auseinandersetzung stattfand, wurden ein Küchenmesser und abgebrochene Holzstöcke aufgefunden. Ob diese Gegenstände benutzt wurden, muß noch durch Vernehmungen mit Übersetzern geklärt werden. 

Vermutlich kam es wegen der Benutzung von Fahrrädern zu dem Streit, dies muß aber ebenso erst noch durch Vernehmungen aufgeklärt werden. Alle Beteiligte stammen aus Afghanistan.

Vorbericht - 13.21 Uhr:

Neben den Schüssen, mit denen die Polizei ein bei einem Unfall verletztes Reh töten mussten, fiel am Freitagabend noch ein weiteres Ereignis vielen chiemgau24.de-Lesern auf. "Gestern Abend war etwas passiert im Heim für Flüchtlinge in Grabenstätt", schrieb uns unser Leser Giovanni, "Es standen viele Polizeiautos und paar Krankenwägen rum. Alle mit Blaulicht." 

Die Polizei bestätigte auf Nachfrage den Einsatz: "Es hatte in der Unterkunft einen Streit zwischen sieben Asylbewerbern aus Afghanistan gegeben", erklärte eine Beamtin. Dieser sei zunächst nur verbal ausgetragen worden aber bald handgreiflich geworden. Dadurch wurde ein großer Polizeieinsatz nötig, sechs Fahrzeuge und zahlreiche Beamten waren vor Ort. "Es gab auf Seiten der Asylbewerber mehrere Leichtverletzte", teilte die Polizei mit. 

Es seien Küchenmesser und Stöcke sichergestellt worden. "Es ist aber noch nicht klar, ob diese als Waffen zum Einsatz kamen", erläuterte die Polizistin. Dies müsse ebenso wie der Grund des Streits noch in Vernehmungen abschließend geklärt werden. Davor könne darüber noch keine gesicherte Auskunft erteilt werden. Eine entsprechende Pressemitteilung würde im Verlauf des Nachmittags.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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