150 Menschen bei Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Ägidius

"Eine zufällige Tat, die durch nichts zu verhindern war!“

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Der Regierungspräsident von Oberbayern, Christoph Hillenbrand (l-r), die Erste Bürgermeisterin von Grafing, Angelika Obermayr (Grüne), der Landrat von Ebersberg, Robert Niedergesäß (CSU), und der Landtagsabgeordneten Thomas Huber (CSU).

Grafing - Nach den schrecklichen Ereignissen in Grafing hat es am Mittwochabend eine Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Ägidius gegeben.

Etwas mehr als 150 Menschen haben bei der Trauerfeier in Grafing der Opfer der Bluttat vom Dienstagmorgen gedacht. „Die Tat wird in das kollektive Gedächtnis von uns Grafingern einsickern“, sagte Bürgermeisterin Angelika Obermayr in der Pfarrkirche St. Ägidius. Bei der Messerattacke handle es sich um eine „zufällige Tat, die durch nichts zu verhindern war“.

Auch der Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß und Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand nahmen an der Trauerfeier teil.

Für die Opfer wurden vier Kerzen entzündet, Lieder gesungen und Gebete gesprochen. Der katholische Pfarrer Anicet Mutonkole-Muyombi sagte in seinem Gebet: „In aller Sprachlosigkeit und Bestürzung wissen wir, dass Gott der Sieger ist und an unserer Seite bleibt.“

Beim Messerdrama am S-Bahnhof wurde am Dienstagmorgen ein Mensch getötet, drei weitere verletzt. Der tatverdächtige 27-jährige Mann soll in eine Psychiatrie eingewiesen werden.

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