Großeinsatz der Rettungskräfte in Isen

Brand auf Bauernhof - 100.000 Euro Schaden

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Isen/Erding - Ganze Arbeit leisteten die Feuerwehren am Mittwochabend beim Brand auf einem Dreiseithof. Vermutlich durch Arbeiten in einer Werkstatt mit Garage waren zunächst Teile der Einrichtung und ein Auto in Brand geraten.

Update 15 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Beim Brand eines Garagengebäudes in Isen-Schnaupping, gestern Abend, entstand Sachschaden in Höhe von ca. 100.000 Euro. Zwei Personen auf dem Anwesen wurden leicht verletzt, als sie bei den ersten Löschversuchen Rauchgas einatmeten und diesbezüglich behandelt werden mussten. Ein Großaufgebot von ca. 80 Kräften der Feuerwehren aus Schnaupping, Maitenbeth, Isen und Mittbach, rückten an, als gestern Abend, gegen 18.15 Uhr, die Brandmeldung einer an ein Wohnhaus angrenzenden Garage mitgeteilt wurde.

Bauernhofbrand - Großeinsatz der Rettungskräfte in Isen

Bevor das Feuer in größerem Umfang auf das Wohnhaus übergreifen konnte, brachten die Einsatzkräfte die Flammen unter Kontrolle. Es entstand Gebäudeschaden von ca. 100.000 Euro. Zudem wurde ein älterer Pkw, der sich bei Brandausbruch in der Garage befand von den Flammen zerstört. Zwei Personen wurden vom RTW wegen Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Nachdem die Polizeiinspektion Dorfen gestern Abend, die ersten Ermittlungen am Brandort aufnahm, wurden die Untersuchungen zur Brandursache heute Vormittag von den Brandfahndern der Kripo Erding weitergeführt. Wie sich herausstellte, wurden von einem Bewohner des landwirtschaftlichen Anwesens in der Garage Flexarbeiten durchgeführt, die zu dem Brandausbruch führten.

Erstmeldung 11 Uhr

Obwohl der Besitzer den Audi mit einem Lader noch aus der Garage auf eine benachbarte Wiese brachte, griffen die Flammen rasch um sich und breiteten sich über die Holzfassade auf die darüber liegende Tenne inklusive Dachstuhl aus. Akut bedroht: das im Winkel unmittelbar anschließende neu gebaute Wohnhaus. Eine weithin sichtbare Rauchwolke bildete sich über der Einsatzstelle. Die alarmierten Feuerwehren aus den Landkreisen Erding (Isen, Mittbach, Schnaupping) und Mühldorf (Maitenbeth) setzten im Innen- und Außenangriff insgesamt 7 Rohre ein, wobei Löschwasser auch aus einem benachbarten Weiher gefördert werden mußte.

Durch den konzentrierten Angriff gelang es, den Brand in der 40 Meter langen Scheune auf den vorgefundenen Umfang zu beschränken. Obwohl der Schaden wohl bei über 50.000 Euro liegen dürfte, wurden Werte von mehreren 100.000 Euro geschützt. Zwei Personen kamen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus. Die Arbeiten der Feuerwehr dauerten rund drei Stunden. Die Kripo hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Thomas Gaulke

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