Beseitigung von Nadelöhren

Grünes Licht für Ausbau der Strecke München-Mühldorf-Freilassing

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München/Mühldorf/Freilassing - Nächste wichtige Meilensteine für eine bessere Bahnverbindung von München über Mühldorf/Inn, Freilassing nach Salzburg: Der Projektbeirat des 1,6 Milliarden Euro umfassenden Streckenausbaus hat wichtige Planungs- und Baufortschritte begrüßt. Die Entwurfsplanung ist bis ins Jahr 2019 hinein mit Bundesmitteln durchfinanziert.

Mit dem Ausbau verbessert der Bund die internationale Anbindung des bayerischen Chemiedreiecks sowie die Ost-West-Schienenverbindung zwischen Bayern und Österreich. Unter Leitung des Staatsministers Dr. Marcel Huber MdL sowie des DB-Konzernbevollmächtigten Klaus-Dieter Josel begrüßten politische Vertreter aus allen Landkreisen die Fortschritte an der mehr als 140 Kilometer langen Ausbaustrecke. Für Staatsminister Dr. Marcel Huber ist nun „wichtig, dass auch der Bund nachvollzieht, wie elementar eine durchgängige Zweigleisigkeit für die bayerische Wirtschaft ist. Letztlich geht es um eine stabile Ost-West-Verbindung in einem europäischen Schienenkorridor und die bayerische Seehafenanbindung an die Adria.“

Das verkehrspolitische Ziel der Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene könne im südostbayerischen Raum nur umgesetzt werden, so der Minister, wenn der Bund südlich von Tüßling noch nachsteuere. Dieser Abschnitt müsse dringend noch den Sprung vom „Potentiellen“ in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans schaffen. Huber weiter: „Ich freue mich, dass Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt grünes Licht gegeben hat, dass die Planungen der Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing nun bis zur Baureife fortgeführt werden können und vom Bund finanziert werden.“

Beseitigung von Nadelöhren

„Die Beseitigung zweier Nadelöhre befindet sich im Endspurt. Ein drittes Gleis zwischen Freilassing und Salzburg sowie der zweigleisige Anschluss des bayerischen Chemiedreiecks zwischen Tüßling und Mühldorf/Inn wird Ende 2017 in Betrieb gehen. Das bringt für die Reisenden mehr Stabilität im Fahrplan und den Kunden mehr Kapazität auf der Strecke“, so der bayerische Bahnchef, Klaus-Dieter Josel.

Bahnvertreter kündigten außerdem an, eine Reihe von Bahnübergängen an der Strecke schon in absehbarer Zeit als Vorwegmaßnahme zu beseitigten. „Dabei setzen wir auf konstruktive Gespräche mit den Kommunen vor Ort und den Straßenbaulastträgern. Für uns als Bahn gilt: Der beste Bahnübergang ist kein Bahnübergang“, so Klaus-Dieter Josel. Bei der anstehenden Entwurfsplanung setzt die Bahn weiter auf Transparenz. Die künftigen Planungen können zum jeweiligen Zeitpunkt dann auch über das Internet frühzeitig eingesehen werden. Außerdem plant die Bahn gemeinsam mit den beteiligten Kommunen weitere Informationsbausteine.

Pressemeldung Deutsche Band AG

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