Zeugnis: Jeder zweite Schüler hat Stress

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Stress und Panik vor Zwischenzeugnis

Landkreis - Zwischenzeugnis in Bayern - am Freitag ist es soweit. Ein unangenehmer Tag für viele Kinder, denn: Im Freistaat ist jeder zweite Schüler von der Schule gestresst.

Der Leistungsdruck sowie die Angst vor schlechten Noten setzen den Mädchen und Jungen in Bayern sehr zu. Das belastet jeden vierten, wie eine Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, für die das Forsa-Institut 1.000 Eltern zum Stresslevel ihrer Kinder interviewt hat.

Junge Menschen reagieren unterschiedlich, wenn sie unter Druck geraten. Am häufigsten werden von den bayerischen Eltern Konzentrationsstörungen genannt. Das gaben 29 Prozent der Befragten an - mehr als in jedem anderen Bundesland. Bundesweit sind es fünf Prozent weniger. Unter häufige Kopfschmerzen leidet, laut den Eltern, jedes siebte Kind im Freistaat. 12 Prozent der bayerischen Kinder - ein Drittel mehr als im Bundesdurchschnitt - macht das besonders vor Beginn des Unterrichts zu schaffen.

"Das Halbjahreszeugnis darf Kinder und Eltern nicht zu stark belasten. Sie sollten das vielmehr nur als Hinweis sehen", rät die TK-Gesundheitsexpertin Sabine-Wagner-Rauh. "Bis Schuljahresende bleibt noch Zeit, sich gezielt um seine Problemfächer zu kümmern." Zudem: Zwischen Lernen und Hausaufgaben muss aktiver Ausgleich sein. Laut TK-Studie sind jedoch mehr als ein Drittel der Kinder an einem Schultag weniger als eine halbe Stunde körperlich aktiv.

Übrigens: Mit einem Online-Test auf der Webseite der TK können Eltern feststellen, wie stressgefährdet ihr Kind ist. Einfach unter www.tk.de/lv-bayern das Suchwort "Stress" eingeben. Die Broschüre "Kinder und Stress" steht außerdem zum Download bereit.

Pressemitteilung der TK-Landesvertretung Bayern

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