Handy-Betrüger hinter Gittern

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München - Ein Geschäftsinhaber bestellte im Ausland 1100 Handys namhafter Marken und meldete diese beim Zollamt München Flughafen als alte, aufgearbeitete Mobilfunktelefone zur Zollabfertigung an.

Auf den ersten Blick schien die Ware auch original zu sein, sie wurde jedoch nach Prüfung durch den Markeninhaber als gefälscht entlarvt. Die anschließenden Ermittlungen deckten auf, dass der Geschäftsmann in 29 weiteren Fällen an drei verschiedenen Zollämtern gefälschte Handys importiert und in 17 Fällen durch falsche Angaben mehr als 20.000 Euro an Einfuhrabgaben hinterzogen hatte.

 Das Gericht verhängte nun eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten zur Bewährung. Die gefälschten Handys wurden nach Abschluss des Verfahrens auf Kosten des Rechtsinhabers vernichtet und somit dem Markt entzogen.

Rubriklistenbild: © dpa

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