Bereits am Mittwoch drei Stunden gesperrt

Münchner Hauptbahnhof erneut kurzzeitig lahmgelegt

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München - Ein verdächtiges Gepäckstück sorgt erneut für Unruhe und Zugausfälle am Hauptbahnhof. Der Bahnhof wurde am Mittwochvormittag gesperrt. 

UPDATE 11.20 Uhr: Keine Gefahr

Nichts Neues für die Beamten am Bahnhof: Gegen 9.30 Uhr wurde am Bahnhof erneut ein herrenloser Koffer gefunden, der für einen Großeinsatz sorgte. Nach der aktuellen Meldung folgte das übliche Prozedere - erst einmal absperren, wie die tz berichtet.

Nach rund 20 Minuten war der Spuk vorbei. Der Besitzer hatte den schwarzen Koffer einfach unbeaufsichtigt gelassen.

Bundespolizei-Sprecher Wolfgang Hauner bittet alle Fahrgäste um Verständnis, dass derzeit Sicherheit vorgeht.

UPDATE 10.05 Uhr: Erneute Absperrung

Laut Merkur ist der Münchner Hauptbahnhof am Donnerstagvormittag erneut gesperrt worden. Wieder soll es sich um ein herrenloses Gepäckstück handeln, das für Unsicherheit sorgt. 

Laut Informationen der tz ist der Mittelbahnsteig abgesperrt. Die S-Bahnen halten derzeit nicht am Bahnhof. 

++ Weitere Informationen folgen ++

Bahnhof bereits am Mittwochabend drei Stunden gesperrt

Beamte der Bundespolizeiinspektion München hatten am Mittwochabend (18. November) gegen 22:30 Uhr ein herrenloses Gepäckstück auf der Galerie in der Schalterhalle des Hauptbahnhofs München festgestellt. Daraufhin mussten zunächst Teile des Bahnhofs geräumt werden.

Im weiteren Verlauf wurden Spezialkräfte der Bundespolizeidirektion München hinzugezogen.

Einsatzkräfte räumten und sperrten dann den gesamten Hauptbahnhof München. Der Zugverkehr wurde, bis auf den S-Bahnverkehr, eingestellt. Einsatzkräfte der Münchner Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes wurden in den Einsatz eingebunden.

Die Spezialkräfte der Bundespolizei öffneten den Koffer gegen 01:23 Uhr (19. November). Danach konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Im Reisekoffer befanden sich diverse Kleidungsstücke.

Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Reisenden am Hauptbahnhof.

Um 01:29 Uhr wurde die gesamte Absperrung aufgehoben.

Die Identität des mutmaßlichen Besitzers konnte erhoben werden. Die Ermittlungen dauern an. Aufgrund der Sperrung kam es zu Verspätungen und Ausfällen im Bahnverkehr.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

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