Herrmann warnt vor Schubladendenken

30 Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Bayern

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München - In Bayern hat es in der Silvesternacht ebenfalls Übergriffe auf Frauen gegeben - vom Ausmaß her aber nicht vergleichbar mit den Vorkommnissen in Köln. Innenminister Herrmann warnt vor Schubladendenken.

Bislang wurden 30 Anzeigen wegen „Sexual- und Eigentumsdelikten“ gestellt, die von mehreren Männern begangen worden sein sollen, wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags berichtete. Darunter seien eine versuchte Vergewaltigung, zwei Fälle sexueller Nötigung und 15 Fälle von „Beleidigung auf sexueller Grundlage“.

Herrmann warnte davor, die Vorkommnisse gleich „in bestimmte Schubladen“ einzusortieren. Unter den Tätern könnten auch deutsche Staatsangehörige gewesen sein. „Das ist nur die Gesamtzahl der Delikte solcher Art in der Neujahrsnacht in ganz Bayern“, betonte er. Vorkommnisse wie in Köln mit mehreren Hundert betroffenen Frauen habe es nirgendwo im Freistaat gegeben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolfoto)

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