Regensburg/Würzburg: Hochwasserlage  entspannt sich

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Regensburg - In Regensburg und Würzburg hat sich die Hochwasserlage in der Nacht entspannt. Die Pegel von Donau und Main gehen zurück.

Die Donau hatte nach Polizeiangaben am Samstagabend ihren Höchststand erreicht. Seitdem sank der Pegel und lag am Sonntagmorgen bei 6,15 Meter an der Eisernen Brücke. Erste Verkehrssperrungen könnten voraussichtlich im Laufe des Sonntags aufgehoben werden.

Regensburg schrammt knapp an Flutkatastrophe vorbei

Am Samstag war die Polizei indes wegen des Hochwassers an 42 Einsätzen in der Region beteiligt. Im Naabtal waren zahlreiche Straßen überflutet. Vollgelaufene Keller mussten von der Feuerwehr ausgepumpt werden. Acht Autos blieben im Hochwasserstecken. In Regensburg wurden fünf Wagen wegen des Wassers umgesetzt.

Regensburg entgeht der Flutkatastrophe

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Die erwartete zweite Hochwasserwelle in Würzburg wird deutlich niedriger ausfallen als zunächst befürchtet. Ein Sprecher der Stadt meldete am Sonntagvormittag “deutliche Entspannung“ und eine “massive Abflachung“ der Pegel im Verlauf des Mains. “Die zweite Hochwasserwelle dürfte auf dem Niveau der ersten bei rund 6,30 Meter liegen“, sagte der Sprecher. Noch am Samstag hatten die Experten 6,70 Meter befürchtet.

Grund für die korrigierten Werte sei, dass das der Main in Trunstadt 30 Zentimeter unter dem erwarteten Stand geblieben sei. Die zweite Welle wurde am Montagmorgen in Würzburg erwartet. “Der Scheitel erwischt uns dann absolut im Berufsverkehr“, prognostizierte der Sprecher. Laut der neuen Prognose werden die Hochwasserschutzwände nicht nur in der Innenstadt, sondern auch im Stadtteil Heidingsfeld ausreichen. Genügend Sandsäcke seien vorhanden.

Hochwasserlage am Main spitzt sich zu

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dpa/dapd

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